Donnerstag, 23. Juli 2020

Amazon - (bisschen) Fluch und (viel) Segen

Wenn ich was im Internet bestellen möchte, dann vergleiche ich als erstes die Preise auf Idealo und häufig finde ich die besten Preise bei Amazon. Manchmal bestelle ich aber auch auf anderen Seiten und das läuft dann nicht immer ganz so gut... hier einige Beispiele der letzten Wochen:


Toms-Car-HiFi
Ich suchte ein Wander-Navi und kam über Idealo zu "toms-car-hifi.de". Wie die URL vermuten lässt, geht es da eigentlich um Hifi Zubehör für Autos, aber das Wander-Navi gab es dort halt am günstigsten. Also bestellte ich und es lief auch alles gut...
Ich kam jedoch erst nach zwei Wochen dazu das Gerät ordentlich zu testen - es gefiel mir nicht und ich wollte es wieder loswerden. Leider waren da die 14 Tage Rückgaberecht schon abgelaufen (bei Amazon gibts fast immer 30 Tage) - tja, mein Pech! Aber kein Problem, habe ich das Navi bei eBay Kleinanzeigen inseriert: Nagelneu, nur einmal ausprobiert! Ich fand auch schnell einen Käufer, alles gut...
Allerdings meldete sich der Käufer und meinte, dass das Gerät gar nicht neu wäre. Und tatsächlich: ich habe unwissentlich ein gebrauchtes Gerät bei Toms-Car-Hifi gekauft! Das grenzte meiner Meinung nach schon fast an Betrug! Denn 1. werden bei Idealo keine gebrauchten Produkte gelistet - da hat Toms-Car-Hifi schon irgendwie geschummelt! 2. stand das auch nicht in der Überschrift des Produkttitels, sondern erst irgendwo klein in der Beschreibung. Klar hätte ich mir die gesamte Beschreibung durchlesen können/müssen... aber wer rechnet denn mit sowas?
Dem Käufer des Navis habe ich dann einen Teil des Kaufpreises erlassen... er hat das auch nur bemerkt, weil das auf der Rechnung stand - die ich mir auch nicht genauer angeschaut hatte.
Also ja: Ich hätte genauer schauen müssen! Aber warum wird bei Toms-Car-Hifi nicht für jeden sofort sichtbar angezeigt, ob ein Gerät neu oder gebraucht ist?
Bei Amazon gibt es auch die Möglichkeiten gebrauchte Ware zu bestellen, aber da ist das offensichtlich gekennzeichnet! Auch bei eBay sieht man sofort, ob ein Produkt neu oder gebraucht ist...  In anderen Shops gehe ich einfach davon aus, dass die Ware neu ist!
Die Kennzeichnungen im Shop sind zu ungenau, das grenzt fast schon an Betrug.


Medimops
Zu meinem Geburtstag hatte ich einen 10 Euro Gutschein von Medimops bekommen. Ich bestellte mir dort ein Spiel und um auf den Mindestbestellwert für den Gutschein zu kommen noch ein Buch dazu. Einige Tage später kam das Paket an, aber es war nur das Buch drin. Kommt das Spiel separat?
Ein paar Tage später kam immer noch nichts und nur zufällig habe ich auf der Rechnung den Hinweis gesehen, dass das Spiel nicht lieferbar ist und ich den Kaufpreis als Gutschein erhalten habe. Toll!
Ich habe keinerlei Informationen darüber bekommen, bis auf einen kleinen Hinweis in der Rechnung!
Und dann schaue ich mir den Gutschein genauer an: Der ursprüngliche Geburtstags-Gutschein wurde selbstverständlich nicht berücksichtigt! Heißt in zahlen: das Spiel hat 35 Euro gekostet, mit dem Gutschein habe ich nur 30 Euro bezahlt, der neue Gutschein ist aber auch nur in Höhe von 30 Euro, so dass der alte Gutschein einfach verpufft ist!
Und der Hammer: Das Spiel ist verfügbar gewesen! Ich hätte das Spiel sofort neu bestellen können, hätte dann aber 5 Euro Aufpreis zahlen müssen.
Ich habe dann den Support angeschrieben, warum mir das Spiel denn nicht einfach zugeschickt wird - es ist doch im Shop verfügbar... keine konkrete Antwort darauf, nur Ausreden, würde halt nicht gehen.
Da ich das vorhandene Buch nur gekauft habe, um den Geburtstags-Gutschein auf dem Spiel anwenden zu können, habe ich das Buch wieder zurück geschickt -.-
Selbstverständlich hat es dann über eine Woche und reichlich Schriftverkehr gedauert, bis ich mein Geld endlich zurück erhalten habe.
Das mit dem Gutschein ist reine Bauernfängerei und der Service ist unterdurchschnittlich. 


eBay
Viele wissen nicht, dass eBay nur eine Plattform für Verkäufer ist. Wenn man dort etwas kauft, dann kauft man das Produkt von einem Händler oder einer Privatperson - also nicht "von" eBay, sondern "bei" eBay.
Aber eBay stellt die Regeln für den Kauf und Verkauf auf und da kann ich mir so einige Male nur an den Kopf packen!
Zuletzt hatte ich ein Gerät sehr günstig ersteigert - weit unter dem normalen Preis... und das hat der Verkäuferin gar nicht gefallen und so hat sie kurzerhand den Kauf abgebrochen - mit der Begründung der Artikel sei "nicht mehr verfügbar".
Ich hatte sie angeschrieben und gefragt was los sein und sie antwortete: "Ich liege gerade im Krankenhaus weil ich schwanger bin..."
Ich habe ihr dann noch freundliche zurück geschrieben, dass ich ihr alles Gute wünsche und dass sie sich wegen mir nicht stressen muß, sie könne mir den Artikel auch zuschicken, wenn sie wieder aus dem Krankenhaus raus ist und sie sich dazu in der Lage fühlt. Da habe ich keine Antwort mehr bekommen...
Und was kann ich da machen? EBay als Plattform lässt einen da komplett im Stich. Rechtlich haben wir zwar einen Kaufvertrag und ich könnte die Ware nun einklagen... ich habe auch ernsthaft überlegt, ob ich das aus Prinzip einfach mal machen sollte... aber ich hatte dann doch keinen Nerv darauf, weil es lächerlich gewesen wäre. Aber verdient hätte sie es -.-
Schlimmer ist es, wenn man etwas kauft, brav bezahlt und dann keine Ware erhält. Ist mir schon ein paar mal passiert! Glück hat man, wenn man mit Paypal bezahlt hat, denn dann bekommt man sein Geld zurück (siehe folgend Medimax). Hat man per Überweisung bezahlt, dann teilt einem eBay nur mit, dass man Pech gehabt hat und lieber mit Paypal zahlen sollte...
Ich finde es nicht gut, wie sich eine Plattform so aus der Verantwortung ziehen kann!


Medimax und Trusted Shops
Medimax habe ich immer für ein großes, seriöses Unternehmen gehalten, fast auf Augenhöhe mit Mediamarkt/Saturn. Ich habe dort eine SD-Karte bestellt, sie sollte von Medimax Bottrop verschickt werden und innerhalb von drei Tagen bei mir ankommen.
Als nach sechs Tagen die Karte noch nicht einmal abgeschickt wurde, habe ich den Kauf schriftlich storniert - einige Stunden später bekam ich eine Mail, dass die Karte nun verschickt wurde, die Stornierung wurde einfach komplett ignoriert!
Ich hatte inzwischen jedoch eine SD-Karte bei Amazon bestellt (welche übrigens direkt am nächsten Tag bei mir war), also vermerkte ich in der DHL-Sendungsverfolung, dass ich die Annahme des Paketes verweigere und die das zurück an den Absender schicken sollen. Das mit DHL klappte sehr gut, die haben erst gar nicht bei mir geklingelt und das Paket wieder direkt zurück geschickt!
Gleichzeitig habe ich noch mal Medimax angeschrieben, die Situation erneut erklärt, dass ich den Kauf storniert hatte, das Paket nicht annehme, den Kauf widerrufe und ich mein Geld zurück möchte.
Als ich die Tage darauf aber weder eine Antwort noch eine Erstattung erhielt, wollte ich mich an Paypal wegen Käuferschutz wenden - da konnte man aber nur Käuferschutz beantragen, wenn man die Ware nicht erhalten hat.. das war ja so nicht der Fall!
Also wendete ich mich an den Käuferschutz von Trusted Shops, über den der Kauf ebenfalls automatisch abgesichert war. Ich habe Medimax gemeldet, die Situation geschildert und Trusted Shops hat darauf hin Medimops angeschrieben, erhielten aber auch keine Antwort. Also wurde der Vorfall nun von Trusted Shops geprüft, ob ich Anspruch auf Käuferschutz habe... und sie prüften und prüften und prüften... Zwischendurch habe ich dann mal nachgefragt wie denn der Stand der Dinge ist, aber ich erhielt keine Antwort (erst neun Tage später, als ich die Absicherung selbst beendete) und sie prüften weiter...
Inzwischen sind 40 Tage seit dem Kauf vergangen! 
Schließlich wendete ich mich aus "Verzweiflung" doch an Paypal: Ich wählte die Option, dass ich die Ware nicht erhalten hätte, beschrieb aber genau wie der Fall war: dass ich sornierte, zurückschickte und so weiter...
Und siehe da: nach gerade mal ZWEI Tagen hatte ich das Geld von Paypal zurück!
Also meine Empfehlung: wenn man mal nicht bei Amazon bestellt, dann auf jeden Fall mit Paypal bezahlen! Alles andere ist Murks...
Medimax ist komplett frei von jedem Service, dazu auch noch unseriös und Trusted Shops ist ein ganz schlechter Witz! 

Absicherung bei Trusted Shops: 
Nach einem Monat habe ich das Trauerspiel beendet und mich an Paypal gewendet.


Das waren jetzt nur vier Beispiele aus den letzten 4-6 Wochen... ich könnte noch sehr viel mehr aus den letzten Jahren erzählen! Stattdessen erzähle ich jetzt mal ein paar positive Beispiele von Amazon, die es so kaum irgendwo anders gibt:


Garantiefall bei Amazon
Wenn ein Gerät innerhalb der Garantiezeit kaputt geht, dann kommen viele Fragen auf: Wo habe ich damals gekauft? Wo ist die Rechnung? Bekomme ich überhaupt Ersatz?
Bei Amazon ganz easy:
Ein Pürierstab war defekt. Über die Bestellsuche habe ich den Kauf direkt gefunden und darüber konnte ich sofort eine Reklamation starten (bei anderen Shops ist das häufig gut versteckt, oder in der Form gar nicht möglich). Per Chat konnte ich einem Amazon-Mitarbeiter das Problem schildern und daraufhin wurde mir sofort ein Ersatzgerät zugeschickt! Besser geht es wohl kaum!
Außerdem bekam ich eine Paketmarke um das defekte Gerät zurück zu schicken. Heißt ich musste nicht einen Tag auf das Gerät verzichten! Andere Shops wollen dass man zuerst das alte Gerät zuschickt, dann wird diskutiert und überlegt und erst dann erhält man vielleicht irgendwann mal ein Ersatzgerät...

Täglich von 6 bis 24 Uhr - telefonisch oder per Chat!


Retouren bei Amazon
Es kommt leider viel zu oft vor, das man mit der Ware unzufrieden ist und sie zurück schickt. Das ist leider nicht immer einfach, bei Amazon schon!
Bei anderen muß man oft erstmal um ein Retouren-Label betteln und dann wartet man oft lange auf sein Geld (siehe Beispiele Medimops/Medimax). Bei Amazon kann man sich direkt ein Retouren-Label ausdrucken (meist sogar kostenlos) und das Geld bekommt man bereits zurück bevor die Retoure bei Amazon angekommen ist!
Beispiel: Ich hatte einen Retro-Controller gekauft und nach über zwei Wochen stellte ich fest, dass er einfach zu viele Probleme macht. Also Retoure! Und da ist schon der erste Punkt: Bei Amazon gibt es meistens 30 Tage Rückgaberecht, statt nur 14 Tage. Ich habe also das Label ausgedruckt und das Paket am Montag bei DHL abgegeben... das Paket wurde laut Sendungsverfolgung am Dienstag in der Filiale abgeholt und bereits dann habe ich meine Erstattung von Amazon bekommen!
Bei anderen Shops musste ich immer mehrere Tage warten und in manchen Fällen auch noch nachfragen wo denn das Geld bleibt.

Ein wunderschöner Retro-Controller... technisch aber leider nicht zufriedenstellend.
Die Retoure klappte bei Amazon schnell und einwandfrei!
 

Versand durch Amazon
Der Versand von Amazon ist einfach rasend schnell! Das natürlich vor allem durch ihren eigenen Versanddienst. Es ist nicht unüblich, dass man Sonntag Abend was bestellt und das Paket Montag Mittag bereits da ist! Es ist mir persönlich nicht wichtig, dass ein Paket direkt am nächsten Tag da ist, aber wenn es trotzdem so passiert, dann finde ich das echt nicht schlecht ^^ 
Normal bestellt man am 1. Tag, das Paket wird am 2. Tag verschickt und ist dann am 3. oder 4. Tag da. Damit kann ich leben! Shops wie Medimops oder Medimax nehmen sich aber schon mal gerne drei bis sechs Tage Zeit, bis die das Paket überhaupt mal verschicken...das ist dann ärgerlich und unnötig, vor allem wenn das Paket viel früher angekündigt wurde! Wenn ein Produkt vorab mit 10 Tagen angekündigt, dann hat das schon seinen Grund... aber wenn wenn es mit 3 Tagen angekündigt ist und man teils über eine Woche warten muß, dann ist das nicht in Ordnung!
Wenn ich irgendwas mal wirklich dringend benötige, dann weiß ich, dass ich mich auf Amazon verlassen kann!
 
 
Die Schattenseiten von Amazon
Bis jetzt hört sich Amazon wie ein Träumchen an! Aber Amazon hat auch seine Schattenseiten :(
Beispiel Retouren: diese werden aus Kostengründen oftmals einfach vernichtet, statt weiterverkauft. Ja, das ist einfach verdammt mies und gehört sich so nicht!
HIER ist diese Problematik genauer beschrieben und dass das aber nicht nur ein Problem von Amazon ist, sondern dass das leider völlig normal ist. Wirklich lesenswert!

Die Mitarbeiter werden/wurden nicht besonders gut bezahlt... Aber das hat sich stellenweise verbessert! In den USA bekommt man bei Amazon inzwischen ein Grund- und Einstiegsgehalt von 15 Dollar pro Stunde, in Deutschland über 11 Euro die Stunde, dazu Boni und Jahressonderzahlungen. Nach zwei Jahren verdient man dort im Durchschnitt 2500 Euro brutto. Nach Slaverei und Ausbeutung klingt das jetzt nicht mehr unbedingt... Und verdient man bei z.B. Medimax echt mehr?
Die Arbeitsbedingungen sind ein anderes Thema... da scheiden sich die Geister. Es gab Kritik zu den Themen Arbeitsschutz (Corona), Druck am Arbeitsplatz, Überstunden, Stress, keine Pausen... Ob das alles so stimmt weiß man nicht, trotzdem wurde Besserung versprochen!? Beschwerden liest man tatsächlich nicht ganz so viele... Ich weiß nicht, ob Amazon wirklich so schlimm ist. Gibt halt auch viele Hater, die dem Unternehmen schaden wollen.

Angeblich macht Amazon die Wirtschaft hier kaputt... Tjaaa! Klar leiden kleinere Geschäfte darunter, andererseit beschäftigt Amazon aber auch über 12.000 Menschen in Deutschland und zahlt (entgegen vieler Behauptungen) Steuern in Deutschland.
Und wenn ich mir dann die oben genannten Negativbeispiele anderer Shops noch mal anschaue, dann wundert es mich nicht, dass die Leute lieber bei Amazon shoppen, als in anderen Läden. Ich lese lieber eine Produktbeschreibung auf Amazon, als mich mit einem schlecht gelaunten Mitarbeiter in irgendeinem Geschäft herum zu ärgern... falls man denn überhaupt einen Mitarbeiter findet. Kompetenz ist dann auch Glückssache...
Amazon macht andere Läden kaputt, weil die anderen Läden einfach kacke sind! So ist das!

 
Mein Fazit
Also in Sachen Kundenservice macht niemand Amazon irgendwas vor! Das können die so gut wie kein anderer! Ich bin seit Jahren Kunde dort und bin einfach rundum zufrieden :)
Klar gibt es aber auch Schattenseiten, aber diese werden zum Glück aufgedeckt und dann nach und nach langsam eingestellt. Ich glaube Amazon wird gerne schlechter dargestellt, als es eigentlich ist.
Bei Amazon überwiegen für mich einfach die positiven Argumente und daher heißt es auch in Zukunft für mich: am besten bei Amazon bestellen, sollte ich doch mal woanders bestellen, dann zahle ich dort nur noch mit Paypal!

Donnerstag, 16. April 2020

Overwatch: Geiles Spiel aber miese Community! *UPDATE*

Nach vielen Jahren habe ich endlich mal wieder ein Lieblingsspiel, welches mich täglich für Stunden an den PC fesselt: Overwatch!
Ich habe kürzlich hier berichtet, dass ich ein Problem damit habe, dass mich kein Spiel so richtig fesselt. Das hat sich mit Overwatch nun geändert!

Wer Overwatch kennt, der weiß worum es geht, für alle anderen kurz gesagt: Das ist ein Online-Teamshooter in dem man mit anderen Leuten miteinander und gegeneinander kämpft - sechs gegen sechs. Hier ein Test von GameStar. Und ja, das Spiel macht mir so richtig viel Spaß!

Allerdings habe ich dabei eine Sache vergessen: Ich hasse Menschen!! 

Das mit dem Menschenhass ist bei mir absolut nichts Neues und in der Vergangenheit konnte ich mich immer gut in die Welt der Computerspiele flüchten - auch in Onlinespiele mit anderen Menschen! Aber bei Overwatch krieg ich echt das Megakotzen, was die Leute dort angeht!

Zuletzt habe ich Onlinespiele wie Guild Wars 2, Eve Online oder Counter Strike mit anderen Menschen gezockt und da habe ich irgendwie nie Probleme gehabt.
Während in anderen Spielen Neulinge willkommen sind und denen teils sogar unter die Arme gegriffen wird, schlägt einem in Overwatch als Neuling erst mal nur Hass und Abweisung entgegen!
Man fängt mit Stufe 1 an, was jeder sehen kann und man wird nur runter gemacht, was man denn für ein Idiot wäre... sehr nett! Kenne ich von anderen Onlinespielen einfah gar nicht! Ich habe keine Ahnung, ob in letzter Zeit generell der Umgang bei Onlinespielen beschissener geworden ist, oder ob speziell nur die Overwatch-Community so ein widerlicher Kotzhaufen ist. Man muß halt erst mal rein kommen, alles kennenlernen usw... ist doch normal!

Für nen Anfänger auf Stufe 15 ist 3x Gold und 1x Silber gar nicht so schlecht... 

Ich zocke Overwatch nun seit rund zwei Wochen und bin inzwischen auf Stufe 26 - heißt ich darf endlich bei den Ranglisten mitspielen. Und da ist es so richtig asozial! Meine Fresse!!
Beim normalen, schnellen Spiel zockt man halt einfach für den Spaß, da ist der Druck wohl nicht so groß... bei den Ranglisten schon!
Jeder will irgendwie im Rang aufsteigen und macht das eigene Versagen oder das Versagen der Gruppe dann natürlich stets an anderen fest. Immer! Jeder! Bei jedem!
Da wird gemotzt und geschimpf was das Zeugs hält und natürlich muß jeder ständig allen anderen vorschreiben, welchen Helden er doch besser nehmen sollte. Der selbsternannte Pro-Gamer wählt frei seinen Helden und alle anderen haben sich dann gefälligst nach seinem Geschmack zu richtig...
Spielspaß? Null!

Prima Beispiele: 
a) Ich wähle als Helden einen Heiler, der die anderen Mitspieler heilt...
Ein gar großartiger Mitspieler ist schwer verletzt und schreit nach Hilfe. Ich eile heran um ihn zu heilen, aber er rennt vor mir weg. Er läuft und läuft und läuft.... ich renne hinterher... er schreit um Hilfe... ich renne, er rennt... wir sterben! Und was kommt jetzt? Klar: der Teenager mit Inselbegabung motzt sofort los, warum ihm denn kein Heiler geholfen hat!

Mehr war einfach nicht drin!

b) Das ganze Team ist in einer Gruppe zusammen und bekämpft sehr erfolgreich den Gegner... nur ein Teammitglied hat sich von der Gruppe getrennt und versucht alleine seine persönliche Statistik zu verbessern - was natürlich nicht klappt, weil Overwatch nur als Team funktioniert. Wer hat Schuld an seinem Versagen? Er, weil er sich von der Gruppe getrennt hat, oder alle anderen, die sich gegenseitig unterstützen? Richtig... stets die anderen! Wenn zufällig ein Anfänger im Team ist (damit bin zum Glück nicht immer ich gemeint), dann hat natürlich der Anfänger alleine die Schuld an allem!

c) Plötzlich heiß es in einem Match, dass das Team ja eigentlich nur vier statt sechs Mitglieder hätte, weil zwei "Accountseller" im Team wären. Keine Ahnung was die damit meinen, wen die damit meinen, aber ich fühlte mich irgendwie angesprochen. Das Match lief gut, meine Leistung war auch prima, trotzdem wurde die ganze Zeit rumgemotzt, ohne dass ich wusste worum es überhaupt ging. Am Ende haben wir das Match sogar gewonnen und selbst dann hieß es weiterhin: "Und das mit eigentlich nur vier Spielern..." Also selbst wenn es mal gut läuft und man gewinnt, gibt es immer noch was zu meckern! Es ist also völlig egal ob man gerade gut oder schlecht ist, oder man gewinnt oder verliert!

d) Die Heldin "Moira" ist eine Heilerin, kann aber auch ganz gut austeilen. Sie ist (aktuell) meine Lieblingheldin ^^ Und sie wird von anderen ganz schwer gehasst! So nach dem Motto: "Wenn wir eine Moira im Team haben, dann ist das gut, aber wenn die Gegner eine Moira haben, dann sind das Noobs!" Den besten Satz, den ich in dem Zusammenhang tatsächlich mal gelesen haben: "Moira, hör auf unseren Support anzugreifen!" Sinngemäß ist es also unfair, wenn man als Heiler den Gegner auch mal angreift? Joa..
Natürlich sollte man als Heiler mehr heilen als Schaden verursachen, aber manchmal geht es nunmal nicht anders! Wenn man eine starke Mercy im Team hat, das Team generell gut ist, dann hat man als Moira halt nicht so viel zu heilen... dann teilt man stattdessen einfach mal aus!

Und dann macht man als Heiler nur einen Kill und bekommt dafür Gold! Da fragt man sich echt, was die Pro-Gamer das ganze Spiel lang gemacht haben... aber die Schuld hat sicherlich wer anderes ;) 

e) Ich spiele den Tank Orisa, welcher ein Schild hat. Normal baue ich den Schild auf, die Leute suchen dahinter Schutz und dann macht man halt... nö! Ähnlich wie zuvor schon geschrieben, macht jeder sein eigenes Ding. Als erstes rennen alle Leute vor, so dass mein Schild eh keinen Sinn macht. Stelle ich es dann irgendwo doch mal auf, wird es einfach nicht genutzt. Irgendwann hatte ich dann die Schnauze voll und habe einen anderen Helden gewählt... und wer schreit sofort los? Richtig, irgendein "Pro-Gamer" der sich beschwert, dass es keinen Schild gibt. Allerdings hat er sich nicht beschwert weil er nun kein Schild zum Schutz hat, sondern einfach nur so, weil er gesehen hat, dass es kein Schild mehr gibt. Die Runde haben wir natürlich verloren, schuld war ich, weil ich im Hintergrund kein unnützes Schild mehr aufstellen wollte...


Fazit:
Ich könnte jetzt noch ewig weiter erzählen... jedoch kurz und knapp: Es ist einfach ätzend!
Overwatch ist ein super geiles Spiel, aber dank vielen, asozialen Minusmenschen bekommt das Spiel einen faden Beigeschmack :( Anfänger haben es besonders schwer, aber auch sonst wird auf absolut jedem herum gehackt!Am allerschlimmsten sind höher gerankten Spieler, die offensichtlich völlig frustriert sind und keinen Spaß am Spiel haben und entsprechend niemand anderen Spaß gönnen.
In anderen Spielen ist das bei weitem nicht so schlimm - keine Ahnung warum Overwatch so viel Gesindel anzieht. Seit 20 Jahren zocke ich Onlinespiele, aber so eine beschissene Community, wie die von Overwatch, ist mir in der Zeit echt nicht untergekommen!
Trotzdem mag ich Overwatch! Das Spiel kann ja nichts dafür, dass im Internet nur noch Drecksdeppen unterwegs sind! Trotzdem schade :(


Nachtrag 1: 
Nach vielen Monaten war ich jetzt mal wieder bei Guild Wars 2 online... Ich habe dort dann Dinge gesehen, die ich noch nicht kannte und ich fragte im Chat nach, was das denn wäre. Ich habe unverzüglich eine präzise und freundliche Antwort bekommen! Keine dummen Witze, keine Beleidigungen, was ich denn für ein unwissender Noob wäre - einfach eine freundliche Antwort! Es entwickelte sich sogar kein kleines, nettes Gespräch...
Der Unterschied zwischen Guild Wars 2 und Overwatch ist da einfach gigantisch! Wie Tag und Nacht!
Keine Ahnung, warum sich bei Overwatch so viele Drecksdeppen tummeln... 

Nachtrag 2: 
Und jetzt noch mal ein richtig schönes Negativbeispiel für OW... Ich habe es noch mal bei der Rangliste versucht, nachdem eine neue gestartet ist. Ganz frisch, ich komme gerade online, wähle meinen Helden aus und schon jammert jemand (mit einem wesentlich höheren Rang!), dass er gerne meinen Helden hätte. Das habe ich erstmal ignoriert - denn ich finde ein Profispieler sollte mehr als nur einen Helden spielen können. Aber dann fingen auch andere Spieler an mich unter Druck zu setzen... Und dann habe ich das Match einfach verlassen, bevor es losging! Ich weiß, ist auch nicht so die feine, englische Art, aber bei so einer miesen Stimmung direkt zu Anfang habe ich einfach keinen Bock weiter zu machen oder irgendwie zu diskutieren.
Ich wiederhole mich: Die größten Drecksdeppen von ganz Overwatch tummeln sich in den Ranglisten-Spielen! Meine Fresse, ist das ein asozialer Haufen!! Und tausendmal schlimmer als die "ach so schlimmen Noobs"!

Nachtrag 3: 
Zum allerersten Mal (nach 5 Wochen und 38 Spielstunden!) habe ich mal was positives von der Community erlebt:


Das "GG" (= good game) nach dem Spiel ist ja etwas obligatorisch... aber dass sich jemand bei mir persönlich bedankt hat, habe ich in diesem Spiel noch nie erlebt! In 38 Stunden mal EIN freundlicher Satz ^^ Das fand ich in diesem Spiel voller Kacke einfach unglaublich toll!

Montag, 23. März 2020

„The Orville“ und „Star Trek: Picard"

Ich bin ja ein riesen Star Trek Fan, besonders was "The Next Generation", "Deep Space Nine", "Raumschiff Voyager", bedingt "Star Trek: Enterprise" und die dazugehörigen Kinofilme angeht.
"Raumschiff Enterprise" aus den 60ern ist auch nicht ganz so mein Fall, abgesehen von den Kinofilmen... das war halt vor meiner Zeit. Aufgewachsen bin ich einfach mit der Enterprise mit Picard.

Mit der "Kelvin-Zeitlinie" (Wikipedia) kann ich leider gar nichts anfangen... Würde man das alles nicht "Star Trek" nennen und bereits bekannte Figuren/Namen nicht plötzlich völlig anders darstellen, wäre es ein super SciFi-Film (ist es ja eigentlich auch), aber für mich fühlt sich das alles einfach gar nicht mehr nach Star Trek an! Also quasi guter Film, aber schlechtes Star Trek.
Meiner Meinung nach hätte man das Design der 1980er bis 2000er Jahre bebehalten sollen und ein neues Schiff mit einem anderen Namen und anderen Charakteren nehmen sollen (hat bei der Voyager ja auch geklappt).

Und jetzt kommt "The Orville" ins Spiel!

Keine Sorge, ich spoiler nicht! 

Orville ist von Seth MacFarlane (Wikipedia), der lustige Zeichentrickserien wie "Family Guy" und "American Dad" gemacht hat - beide Serien mag ich sehr!
Jedoch war ich sehr skeptisch, als ich hörte, dass Seth MacFarlane nun einen "witzigen Star Trek Abklatsch" macht... uhhhh! Ich habe mir die Serie nicht angeschaut, weil mir Star Trek irgendwie zu heilig und zu ernst war, um mir da irgendeinen Klamauk anzusehen. Ich hatte einfach kein gutes Gefühl dabei!

Erst zwei Jahre nach der deutschen Erstausstrahlung habe ich mir dann doch mal die erste Folge reingezogen und es hat mich (im positiven Sinne) aus den Latschen gehauen!

Die Serie ist kein Klamauk und man macht sich auch nicht über Star Trek lustig. Natürlich gibt es hier und da lustige Situationen und ein paar Lacher, aber wohl dosiert und so, dass es eben nicht lächerlich wirkt und stets insgesamt eher ernst bleibt (die Serie behandelt auch ernste Themen). Aber genau das Quentchen Humor hat bei z.B. "The Next Generation" immer gefehlt. Auch diese generelle Lockerheit der Figuren und ein normaler Alltag, der bei Orville gut rüber kommt, fehlte bei TNG irgendwie - es wirklte alles immer zu ernst.
Bei Orville gibt es zudem nicht immer ein Happy End, was ich so von Star Trek auch nicht kenne.
Orville macht einige Dinge tatsächlich besser als Star Trek!

So richtig geflasht hat mich die Athmosphäre! Es ist keine Kopie von Star Trek, es ist alles ein wenig anders und eigenständig, aber trotzdem fühlt man sich extrem an die gute, alte Zeit von Star Trek erinnert und man hat das Gefühl sofort "drin" zu sein.
Das was seit der "Kelvin-Zeitlinie" beim echten Star Trek komplett fehlt, findet man nun bei Orville wieder und das ist einfach unglaublich toll!


Zeitgleich habe ich angefangen bei Amazon Prime Video die neue Serie "Star Trek: Picard" zu schauen. Mir fehlt auch hier das "alte Star Trek Feeling", aber das wird durch die Anwesenheit von dem originalen Picard und anderen originalen Figuren aus den alten Serien wieder gut gemacht.
Versteht mich aber falsch: "Star Trek: Picard" ist eine phantastische Serie und es ist toll die alten Charaktere in einer neuen Serie zu sehen!
Nur fehlt eben wieder das "alte Star Trek Feeling", welches es aktuell nur bei Orville gibt. 


Die Serien Orville und Picard haben irgendwie die Rollen getauscht: Picard fühlt sich nach der gänzlich neuen Serie an, während Orville wie das alte Star Trek aussieht und sich auch irgendwie so anfühlt. Trotzdem sind beide Serien auf ihre Art und Weise phantastisch und für jeden Trekkie ein Muss!

Fazit: Beide Serien unbedingt anschauen! 

Montag, 30. Dezember 2019

Viel zu viele Spiele! *ÜBERFORDERUNG*

Kennt ihr das, wenn eine Auswahl so extrem groß ist, dass man sich gar nicht entscheiden kann? Es ist sogar nachgewiesen, dass eine zu große Auswahl überfordern kann (siehe hier). Genau diese Überforderung empfinde ich aktuell, was Spiele angeht!

Massenhaft Spiele: 

Früher hatte ich ein "Hauptspiel", welches ich sehr lange und intensiv gezockt hatte und dazu vielleicht zwei "Nebenspiele".
In meiner Jugend war das zum Beispiel über etliche Jahre "Counter-Strike", später "Eve Online", dann "Guild Wars 2" und zuletzt "Werwolves Within". Das sind gerade mal vier Spiele, die mich über 15 Jahre bestens unterhalten haben!
Heute sieht das völlig anders aus: Alleine auf meinem Notebook habe ich über 70 Spiele installiert, wovon ich aktuell kein einziges lange oder intensiv zocke.

Alleine bei Steam besitze ich weit über 200 Spiele, wovon 30 installiert sind!

Neben meinem Gaming-Notebook besitze ich noch eine Oculus Rift S, eine Oculus Go, einen New Nintendo 3DS XL, eine Xbox One S und Retro-Konsolen...mit insgesamt hunderten Spielen!

Bei meiner Xbox war Forza Horizon 4 mit dabei - ein Spiel das ich sehr mag und was mich normal lange Zeit fesseln würde... allerdings gab es da ein Angebot für den Xbox Game Pass Ultimate: 18 Monate für nur 60 Euro statt 234 Euro!
Mit dem Game Pass habe ich eine Flatrate mit über 100 Spielen. Duzende Spiele werden dann "mal ausprobiert", kaum eins wird aber konsequent durchgezockt. Forza Horizon 4 zocke ich kaum noch, da ich die meiste Zeit mit zig anderen Spielen beschäftigt bin.
Kaum fange ich ein neues Spiel neu an, wird mir ein anderes, interessantes Spiel präsentiert. Beim Game Pass kommen alle paar Tage ein paar Spiele dazu, andere Spiele kaufe ich gerne, wenn sie im Sonderangebot sind.
So kommen auf verschiedene Wege immer mehr Spiele dazu, aber ich zocke kein Spiel mehr dauerhaft - es sind einfach viel zu viele Spiele!

Nur auf dem Smartphone, bzw. dem iPad sieht es ganz anders aus - dort zocke ich nur ein einziges Spiel: "Forge of Empires"
Die typischen Handyspiele mag ich nicht besonders... ich habe zwar ein paar für einige Zeit gezockt, aber wirklich hängengeblieben bin ich eben nur bei FoE.
Ich "suchte" es seit Jahren täglich, ähnliche wie früher bei Ogame - nur nicht so extrem (das war damals eine echte Sucht - ich berichtete hier).
So etwas fehlt mir für PC oder Konsole! EIN Spiel, das einen für lange Zeit in seinen Bann zieht.

Auf den tragbaren Nintendos sieht es noch am übersichtlichsten aus, da ich dafür nicht ganz so viele Spiele habe. Ich zocke ab und zu eine Hand voll Spiele und das wars dann auch. Viel entspannter als ein riesiges Überangebot!

Was ich tun werde...

Das einzige was gegen diese Überforderung auf Grund des Überangebotes hilft, ist konsequenter Minimalismus:
Als erstes werde ich deutlich weniger* Gaming-Videos auf YouTube schauen, damit ich weniger zu neuen Spielen "verführt" werde. (*alles außer "Gameswelt" kommt weg!)
Außderdem werde ich alle Newsletter abbestellen, die mich über Sonderangebote informieren.

Auf meinem Notebook werde ich die Anzahl meiner Spiele von über 70 auf rund 5-10 Spiele reduzieren. Ich werde ein oder zwei Spiele für langen Spielspaß lassen (evtl. Counter-Strike S/GO, Guild Wars 2, GTA SA/5 oder ähnliches) und noch ein paar kurze Spiele, die ich erstmal konsequent durchzocken werde, bis ich das nächste Spiel installiere.
Bei den Launchern habe ich auch erst mal entrümpelt:

Epic, GOG, Uplay, Origin habe ich erstmal komplett gelöscht

Bei der Xbox wird das natürlich schwierig... ob ich den Game Pass nach Ablauf verlängern werde, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich werde ich nicht bereit sein, monatlich einen pauschalen Betrag für Spiele zu bezahlen, die ich eh nicht spielen werde.
Ich werde Jahre damit beschäftigt sein, meine bereits vorhandenen Spiele zu zocken!

Generell gilt: Weniger ist manchmal einfach mehr!

Dienstag, 24. Dezember 2019

Warum ich jetzt doch RAW und Bildbearbeitung nutze

2010 bis 2017 hatte ich meine erste digitale Spiegelreflexkamera (DSLR), mit der ich eine Menge Spaß hatte. Nach einer kleinen Pause holte ich mir 2019 erneut eine DSLR.


Zu Zeiten meiner ersten DSLR habe ich mich nie besonders für das Thema Fotografie im Detail interessiert. Natürlich kannte ich die Grundlagen (Belichtungszeiten, Blende, ISO) und ich nutzte Spezialtechniken wie die Langzeitbelichtung, aber ich habe nie im RAW-Format fotografiert oder mir Gedanken über Bildkompositionen und Nachbearbeitungen gemacht. 
Ich habe immer nur wild darauf los fotografiert und die Bilder dann so genommen, wie sie waren ("out of the cam"). Das funktionierte damals auch ganz gut, weil diese Fotos immer noch sehr viel besser aussahen, als die sonst üblichen und weit verbreiteten Smartphone- oder Kompaktkamera-Fotos.

In der letzter Zeit hat sich das jedoch stark verändert: Die Smartphonekameras wurden immer besser und vor allem deren Software lässt DSLR-Fotos erst mal alt aussehen!
Der Grund ist, dass Smartphones nicht mehr nur ein einzelnes Foto machen und fertig, sondern bis zu sieben Fotos gleichzeitig machen und all diese Bildinformationen zu einem Einzelbild zusammenrechnen. Darüberhinaus optimiert die künstliche Intelligenz das Foto, was man sonst mit einer Bildbearbeitungssoftware selbst machen müsste - zum Beispiel erkennen einige Smartphones den Mond und stellen diesen dann besonders detailliert dar, oder Gesichter werden weichgezeichnet... es wird viel getrickst!
Kurz: Eine DSLR liefert ein einzelnes, unbearbeitetes Foto, während ein Smartphone ein künstlich optimiertes Bild aus mehreren Einzelfotos errechnet.

Erst bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass die Qualität des Smartphone-Fotos schlechter ist - so genau schaut bei Facebook oder Instagram aber kaum niemand hin...
Noch ein Nachteil beim Smartphone: die automatische Bildbearbeitung kann man in der Regel nicht abschalten (oder nur recht eingeschränkt) und eine manuelle, nachträgliche Bearbeitung ist auch nur begrenzt möglich.

Nachdem ich also festgestellt hatte, dass meine neuen DSLR-Fotos nur selten spannender als Smartphone-Fotos sind, habe ich mich entschlossen etwas zu verändern:
Ich versuche jetzt so viel wie möglich aus der Kamera heraus zu holen, ich lerne immer neue Techniken der Fotografie und außerdem fotografiere ich nun im RAW-Format, um die Fotos nachträglich bearbeiten zu können.

Beispiele:

Als erstes ein Sonnenuntergang - vom Motiv her nichts besonderes, das habe ich einfach als Beispiel aus meinem Wohnzimmerfenster heraus fotografiert. Hier habe ich speziell die Farben angepasst, aber auch die Helligkeit und den Kontrast.

Unbearbeitet.

 Nachbearbeitet.


Als nächstes habe ich ein Beispiel für Schwarzweißfotografie. Wie man sieht, wirkt ein Foto, welchem einfach die Farbe entzogen wird, etwas trostlos. Hier ist eine Nachbearbeitung ziemlich wichtig.

Unbearbeitet.

Einfach in ein s/w Foto umgewandelt.

Nachbearbeitet (Kontrast, Haus heller, Himmel dunkler,...).


Zuletzt ein recht extremes Beispiel der Nachbearbeitung. Ich habe nicht nur die Farbe entzogen, Helligkeit und Kontrast verändert, sondern auch die Regenrinne rechts oben entfernt (wenn auch nicht sonderlich gut, weil erster Versuch) und eine nachträgliche Unschärfe eingebaut, so dass die Räder etwas mehr zur Geltung kommen.

Unbearbeitet.

Nachbearbeitet.

Die Fotos habe ich mit meiner Canon EOS 80D gemacht und wurden auf 35% verkleinert. Meine komplette Kamera-Ausrüstung habe ich HIER aufgelistet.

Ich muß betonen, dass ich erst kurz mit RAW und Nachbearbeitung arbeite und dass die Fotos und Endergebnisse daher (noch) nicht sonderlich professionell sind. Aber es zeigt ganz gut wo die Reise hin geht und was theoretisch alles möglich ist. Übung macht den Meister!

Ich verwende übrigens den "CyberLink PhotoDirector 11 Ultra" für die Bildbearbeitung, weil es im Bundle mit dem "PowerDirector 18 Ultra" ziemlich günstig ist - ich benötige beides, da ich ja auch Filmchen auf YouTube mache.
Ich habe vorher ein paar andere Programme ausprobiert, aber die waren alle nichts für mich und die kostenlosen Alternativen sind aus gutem Grund kostenlos... bis zu einem bestimmten Punkt sind die zwar ausreichend, aber die Grenzen sind ziemlich schnell erreicht. 


Fazit:
Insgesamt bin ich etwas "professioneller" geworden - nicht nur was meine neue Hard- und Software angeht, sondern auch was meine Einstellung zur Fotografie angeht: Ich beschäftige mich viel mehr mit Motiven und Kompositionen, mache keine einfachen Schnappschüsse mehr, arbeite mit Bildbearbeitungsprogrammen und lerne ständig dazu.
Natürlich stehe ich noch am Anfang, aber es wird so ganz langsam... immerhin sehen meine Fotos nicht mehr wie Smartphone-Schnappschüsse aus... hoffe ich zumindest :D
Ich bin nicht traurig über diese Entwicklung! Früher habe ich nachbearbeitete Bilder als "unecht" verteufelt, heute sehe ich das als Werkzeug für die Kreativität. Ein Foto soll schließlich ein Kunstwerk sein und etwas ausdrücken.
Immer besser zu werden und immer schönere und ausdrucksstärkere Bilder machen zu können, genau das macht dieses Hobby aus, woran ich aktuell wieder so viel Spaß habe! 

Alle Fotos und alles zum Thema Fotografie poste ich ab sofort in meinem neuen Blog:
BochumBilder.de - Birgers Bochum in Bildern

Donnerstag, 22. August 2019

Neues Handy: iPhone 8 statt iPhone SE

Das iPhone SE hatte ich jetzt 15 Monate lang - das ist für meine Verhältnisse echt lange und ich glaube, dass ich kein anderes Handy so lange hatte. Eigentlich hätte ich es noch viel länger behalten, denn ich war damit immer sehr zufrieden: Es ist sehr kompakt, leistungsstark und hat immer noch das aktuellste Betriebssystem (iOS 13), obwohl das iPhone SE von 03/2016 ist (die meisten Hersteller halten ihre Smartphones nur 1-2 Jahre aktuell).
Alles super! Bis auf einen Punkt... die Kamera! Diese stammt aus dem iPhone 6s von 09/2015 und war für schnelle Schnappschüsse ganz OK - mehr aber auch nicht!
Fotos in der Wohnung (zum Beispiel für eBay) waren kaum möglich, es musste schon taghell sein, damit die Fotos gut wurden.

Das war mir lange Zeit egal, weil ich auch noch eine richtige Kamera habe. Jetzt wurde ich jedoch auf Youtube, Instagram und Facebook wieder aktiver und da brauchte ich einfach eine vernünftige Handykamera, mit der ich dann auch mal filmen konnte. Das iPhone SE war für die Zwecke einfach nicht mehr gut genug :(

Ich habe lange überlegt, welches Smartphone ich mir als nächstes holen sollte...
Auf jeden Fall wieder ein iPhone (hat mich einfach überzeugt).
Es sollte wieder kompakt sein, weswegen die Max/Plus-Modelle und das XR schon mal ausschieden. IPhone X oder gar Xs? Nö, die sind mir einfach zu teuer! Nicht dass ich das Geld nicht hätte, mir geht es da ums Prinzip! Außerdem sind die mir alle zu groß.
Es blieb also nur das iPhone 8 von 09/2017 übrig: Es ist nur minimal größer als das SE, deutlich leistungsfähiger (obwohl ich in Sachen Performance nie Probleme mit dem SE hatte) und am wichtigsten: die Kamera ist deutlich besser!

iPhone 8 (je links) und iPhone SE (je rechts) im Vergleich - kaum ein Unterschied!

Da mir die 64 GB Speicher beim SE vollkommen ausreichten, entschied ich mich beim iPhone 8 auch für die "kleine" 64 GB Variante. Ich habe ein quasi unbenutztes Ausstellungsstück für 400 Euro ergattert. Ein iPhone Xs wäre etwa doppelt so teuer gewesen.

Inzwischen habe ich das iPhone 8 etwa drei Wochen und ich bin wirklich sehr zufrieden damit! Es ist unwesentlich größer, es passt noch gut in die enge Jeans und die Kamera ist wirklich gut! Die Fotos werden viel schärfer, knackiger und auch bei Dunkelheit bekommt man noch absolut akzeptable Fotos zustande.

Ich habe da mal ein Vergleichsfoto gemacht! Ich wollte eigentlich noch mehr machen, aber egal... das eine Foto muß jetzt reichen:

Links iPhone SE, rechts iPhone 8 (vergrößert)

Ein Schnappschuss in den Garten, es war echt schlechtes Wetter und nicht sonderlich hell.
Klar, beide Fotos sehen eher schlecht aus, aber das vom iPhone 8 ist dennoch merklich schärfer. Besonders deutlich wird das, wenn man den dunklen Bereich am Baum vergrößert:

Links iPhone SE, rechts iPhone 8 (stark vergrößert)

An der Stelle sollte ich erwähnen, dass die Auflösung bei gleichen Smartphones identisch ist: 12 Megapixel! Aber das iPhone 8 hat mit f/1.8 die lichtstärkere Kamera (iPhone SE f/2.2), einen Bildstabilisator und eine besser arbeitende Software. Und so holt man aus 12 MP eben viel mehr raus.

Ich hätte gerne mehr Beispiele gezeigt, aber die Chance habe ich leider vertan...
Glaubt mir einfach: Den unterschied merkt man deutlich!

Fazit:
Ich bereue den Umstieg nicht und bin jetzt rundum zufrieden. Ich hoffe, dass mich das iPhone ein paar Jahre begleiten wird und dass so schnell kein Neukauf notwendig wird.
Da das iPhone 8 sollte immerhin noch bis mindestens Ende 2021 frische Updates bekommen (4-5 Jahre lang).
Wer sich 2019 für ein neues, kompaktes und günstiges iPhone zulegen möchte, dem empfehle ich das iPhone 8 - das in meinen Augen aktuell beste Preisleistungsverhältnis. Wer es eine Nummer größer mag und in den Genuß einer zusätzlichen Zoomkamera kommen möchte, dem kann ich für rund 100 Euro mehr das iPhone 8 Plus ans Herz legen.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Freenet FUNK: billig, billiger, absolut kein Service!

Ich hatte die echte LTE-Flatrate von O2 ("Free Unlimted Flex", monatlich kündbar), welche monatlich 65 Euro kostet. Ich berichtete bereits HIER darüber.
Nun kam "Freenet FUNK" ins Spiel, die das Gleiche für nur 30 Euro anbieten (sogar täglich kündbar), allerdings mit einigen Einschränkungen:

1. Vertragsverwaltung nur per App - das ist kein Problem.
2. Kein Roaming - bin eh nie im Ausland.
3. Bezahlung nur per Paypal - hab ich, mach ich gerne.
4. Service nur über WhatsApp - hab ich auch, finde ich praktisch.

Prima! Also ich kündigte ich meinen O2-Vertrag, wechselte zu FUNK und sparte von nun an 35 Euro monatlich!

Das böse Erwachen kam jedoch schnell:
Das mit der App oder dem Roaming störte mich weiterhin nicht. Das mit Paypal war allerdings schon etwas nervig, denn Freenet bucht den Beitrag täglich ab: jeden Tag 99 Cent! Jeden Tag eine Paypal-Benachrichtigung, jeden Tag eine Mail und jeden Tag 99 Cent auf der Kreditkartenabrechnung! Nervig... aber verkraftbar!
Viel schlimmer: Das mit meiner Rufnummermitnahme klappte nicht!

Da tut sich rein gar nichts!

Die Portierung meiner alten Handynummer sollte nur ein paar Tage dauern, maximal 10 Tage. Es tat sich aber nichts! Nach 10 Tagen meldete ich mich per Whatsapp beim Kundenservice, dass meine Nummer noch nicht portiert wurde und ich bekam die Antwort, dass das komisch wäre und dass man dies an das "Portierungsteam" weitergeben würde. Ein paar Tage später erkundigte ich mich erneut, was denn nun der Stand der Dinge wäre - man würde sich darum kümmern... Ich fragte nach ein paar Tagen erneut und nach insgesamt 20 Tagen erneut...

Vier Anfragen, vier mal inhaltslos vertröstet! 

Man hat auch keine Chance die anders zu erreichen, um das Problem irgendwie zu lösen. Man schreibt denen per Whatsapp und nach ein paar Stunden (oder nach einem Tag) wird man inhaltslos abgespeist. Nachhaken und Druck machen half nichts!

Unter meiner alten und überall bekannten Nummer war ich nicht mehr zu erreichen und wenn die 30-Tage-Frist der Nummernfreigabe abgelaufen wäre, wäre meine Nummer einfach weg gewesen! Das wäre extrem tragisch gewesen, da ich seit einer Ewigkeit meine sehr tolle, einfach zu merkende Nummer habe, die ich ungern verlieren möchte.

Freenet FUNK war somit für mich gestorben... 
Ich kontaktierte O2 per Facebook-Messenger (hätte auch telefonisch oder über die O2-Webseite funktioniert) und sofort wurde die Reaktivierung meines alten Vertrages eingeleitet. Das sollte eigentlich ein bis drei Tage dauern, als nach drei Tagen aber nichts passiert ist, kontaktierte ich O2 erneut... immerhin hat man bei O2 das Gefühl, dass sich da kompetente Leute um einen kümmern und dass man nicht abgespeist wird. Ich bekam echte Informationen dazu, wie der Stand der Dinge ist! Am nächsten Tag war mein Vertrag schließlich reaktiviert und ich hatte meine alte Nummer wieder zurück.

Was mir im Nachhinein noch bewusst wurde: Ein Tag Kündigungsfrist heißt andersherum, dass Freenet auch mir innerhalb eines Tages kündigen könnte. Genau solche Situationen gab es in der Vergangenheit häufig bei Billiganbietern: Nutzt ein Kunde eine Flatrate zu viel, wird er einfach aus Kostengründen gekündigt. Bei FUNK stünde man von einen auf den anderen Tag ohne aktiver SIM da!
Freenet hat zwar schon getwittert, dass die keine Poweruser kündigen werden, aber der Tarif ist gerade erst gestartet... das wäre mir einfach zu riskant! 


Fazit: 
65 Euro monatlich tun schon ein wenig weh... aber durch Freenet FUNK habe ich verstanden wie wichtig guter Service sein kann - dafür zahle ich dann gerne auch mehr!
Service über Whatsapp ist generell nichts schlechtes, aber der Service sollte ganz einfach auch gut sein - so wie bei O2!

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezept: Vegane, asiatische, gebratene Nudeln

Das komplette Rezept (mit Zubereitung) findet ihr auf Youtube:


Zutaten für zwei Personen:
- drei Portionen asiatische Schnellkochnudeln
- Karotten
- Blumenkohl
- Frühlingszwiebeln
- Knoblauch
- Salz und Pfeffer
- Sojasauce
- Algen/Nori
- Süße (Zucker oder Stevia)
- Schärfe (z.B. Sambal Oelek)
- Sonnenblumenöl zum anbraten
- Sesamöl für den Geschmack

Bei den Zutaten kann man natürlich variieren. Die Algen sind kein Muß, man kann auch anderes Gemüse und Pilze nehmen. Auch die Würzung ist Geschmackssache.

Zubereitung:
- Die Schnellkochnudeln in warmen Wasser einweichen
- Gemüse und Knoblauch klein schneiden und in Sonnenblumenöl kurz anbraten (außer das Grün von den Frühlingszwiebeln)
- Wasser zum Gemüse geben und Gemüse gar kochen
- wenn kein Wasser mehr in der Pfanne ist, Nudeln und Gewürze dazu geben und ordentlich anbraten
- kurz vor Ende die grünen Frühlingszwiebeln und die Algen dazu geben


Guten Appetit :)


Montag, 10. Juni 2019

Verlogene, vegane Youtuberin "JANAklar"

Ich habe erst vor ein paar Tagen einen ausführlichen Blog-Eintrag über scheiß Veganer geschrieben, aber "JANAklar" hat einen eigenen Blog-Eintrag verdient!

Vor etwa nem 3/4 Jahr wurde ich Fan von Jana, als ich begann ihre Videos über Minimalismus zu schauen. Ich fand die Videos sehenswert, Jana kam sympathisch rüber, der Inhalt war interessant und es half mir echt weiter. Sie machte auch Videos über Veganismus, die ich mir ebenfalls anschaute. Und da ich damals eh schon "fast" vegetarisch lebte, wagte ich dank ihr den Sprung zum Veganismus und ich bin bis heute noch gerne vegan. Alles super!

Dann kam irgendwann ein Werbevideo für irgendeinen Bluetooth-Lautsprecher - das Video hat sie inzwischen wohl gelöscht? Ich fand das sehr komisch, das passte nicht zur minimalistischen Jana, die jetzt plötzlich solches Zeugs an die Leute bringen will.
Aber OK... juckt keinen! Aber das war der Anfang vom Untergang...

Einige Zeit später kam ein fragwürdiges Video:
"Minimalistisch packen - 3 Wochen Hawaii MIT DEM RUCKSACK - Nachhaltig(er)"
Ja... da hab ich mich schon gefragt, was ein Interkontinentalflug mit Minimalismus oder gar Nachhaltigkeit zu tun hat. Hier ging es dann definitiv in die Richtung, die ich in meinem Blogeintrag "scheiß Veganer" beschreibe.
Klar ist es in Ordnung in den Urlaub zu fliegen und damit die ganze Welt zu verpesten... für Leute denen das echt scheißegal ist, ist das völlig OK! Wer aber was von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Regionalität faselt, der sollte einfach nicht fliegen!

Wasser predigen und Wein saufen! 

Es folgten dann noch einige Videos zu und aus Hawaii, was mir dann schon gewaltig auf den Sack ging! Jana war da schon irgendwie für mich gestorben...

Zuletzt hat sie wieder mal ein neues Werbe-/Kooperationsvideo online gestellt: diesmal ging es um Hofer (gehört zu Aldi Süd und ist in Österreich). Sie schwärmt im Video davon wie toll doch Aldi ist (ich sag jetzt Aldi dazu!), was es dort für tolles Obst und Gemüse gibt.
Dass Aldi die Massentierhaltung erst so richtig in Schwung gebracht hat und noch heute der schlimmste Verursacher für Massentierhaltung ist (billiges Fleisch, billige Milchprodukte, billige Eier), interessiert die Veganerin in diesem Moment natürlich nicht.
Aldi zahlt wohl zu viel, um die für irgendwas zu kritisieren.

Und hat sie nicht mal auf YouTube oder Instagram erwähnt, dass sie Obst und Gemüse am liebsten auf dem Markt kauft? Ich finde es nicht mehr... für Aldi gelöscht? Ich weiß es gerade echt nicht nicht. Ich hab irgendwie in Erinnerung, dass sie gerne auf Wochenmärkte und in Bio-Läden geht... kann mich da aber auch täuschen. 

Ich habe unter ihr Aldi-Video dann auch mal meine Meinung geschrieben, dass ich das alles nicht gut und sehr verlogen finde und dass ich mein Abo nun kündige... und tatsächlich habe ich von ihr dann eine arg freche Antwort erhalten. Was ich und sie geschrieben haben, ist uninteressant, interessant ist, dass sie überhaupt reagiert hat!
Denn die letzten Monate hatte ich sie mehrmals bei YouTube und bei Instagram wegen Foodsharing befragt (als damaliger Fan und wirklich freundlich) und leider nie eine Antwort erhalten. Also lernen wir daraus:

Freundliche Fragen zu einem nachhaltigen Lebensstil werden nicht beachtet, 
aber die Werbepartner werden umgehend in Schutz genommen.

Natürlich muß der nächste Langstreckenflug finanziert werden, das macht man dann auch mal gerne mit dem schlimmsten Massentierhalter überhaupt! Nestlé soll wohl auch recht gut bezahlen... die haben ja schließlich auch vegane Produkte die man bewerben kann.

Scheiß auf Tiere und Umwelt - ich bin vegan!

Also ich bin mit "JANAklar" fertig! Es war echt mal schön, hat früher Spaß gemacht, hat mir beim Minimalismus ansporn gegeben und mich zum Veganismus geführt.
Aber inzwischen besteht der Kanal nur noch aus verlogenen Videos und aus ganz viel Selbstdarstellung. Schade, einfach nur schade... aber sie ist eben auch nur eine ganz normale Veganerin, wie sie genau in mein Weltbild passt -.- 

P.S.: "Vegan ist ungesund" sehe ich auch gaaaaaanz laaaaangsaaaaaam abdriften...


*UPDATE 19.06.2019*
Jana hat jetzt ein neues Video veröffentlicht, in dem sie das mit den Flugreisen ein wenig kritisch betrachtet und überdenkt. Wäre ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sie in Zukunft auf Flugreisen verzichten würde und Umweltschutz nicht mehr nur predigen würde, sondern auch aktiv leben würde. Ich fände es toll von ihr!