Samstag, 8. Dezember 2018

Ich bin jetzt Veganer!

Ich krempel gerade mein komplettes Leben, bzw. meinen Lebensstil um. Es geht dabei um Minimalismus, Konsumverzicht, weniger arbeiten, Freizeitgestaltung und schließlich um Ernährung.
Ich arbeite an manchen Dingen bereits seit Jahren und wahrscheinlich werde ich auch noch Jahre brauchen. Das mit dem Veganismus ging jedoch recht schnell und irgendwie überraschend, denn geplant war das nicht.


Seit einigen Jahren esse ich schon echt wenig Fleisch, denn ich finde es einfach völlig übertrieben/unnötig jeden Tag zwei oder drei mal Fleisch zu essen! Fleisch gab es daher recht selten, Milchprodukte habe ich jedoch täglich gegessen. Ich hätte mir vorher schon vorstellen können, auf Fleisch komplett zu verzichten, auf Milchprodukte hätte ich niemals verzichten können! Dachte ich zumindest...

Vegetarisch beim Japaner, Syrer und Äthiopier

Ich hatte nie ernsthaft geplant, vegetarisch oder gar vegan zu werden. Ich beschäftige mich auf Youtube lange Zeit mit dem Thema Minimalismus und habe viele Videos von "JANAklar" geschaut. Irgendwie wird man dann überall unweigerlich mit dem Thema Veganismus konfrontiert, wenn man sich mit Minimalismus oder Nachhaltigkeit beschäftigt (auch bei anderen Youtubern).
Ich weiß nicht wie genau es passiert ist, aber als ich mir die Videos von "JANAklar" angeschaut hatte, dachte ich mir irgendwann: „So schlimm und schwierig kann es nicht sein, vegan zu leben! Was habe ich zu verlieren? Ich sollte es mal versuchen!"

Anfang Oktober 2018 fing ich dann langsam mit der Umstellung an: ich habe die letzten tierische Produkte aufgebraucht oder verschenkt und keine mehr nachgegekauft.

Seit dem 22. Oktober ernähre ich mich komplett vegan!


Der Verzicht auf Fleisch fiel mir gar nicht schwer. Ich habe vorher schon viel Fleischersatz aus Soja gegessen, das ist eine super leckere Alternative und zudem einfach zu lagern und günstiger als Fleisch!
Der Käse fehlt mir zum Glück weniger als erwartet - das berichten aber viele Veganer! Ich habe ein paar Käsealternativen ausprobiert, aber diese schmecken mir nicht besonders.
Hefeflocken schmecken lecker nach Käse, aber leider vertrage ich die nicht (Übelkeit und Erbrechen) - keine Ahnung warum!?
Ein kompletter Verzicht auf Käse und dessen Ersatzprodukte fällt mir so dann doch recht leicht. Ich brauche keinen Käse!

Pizza - links mit echten Käse, rechts mit Käseersatz :(

Meine größten Bedenken hatte ich bei Süßkram! Ich esse soooo gerne Schokolade, Joghurt, Pudding, Kuchen, Weingummi und irgendwie alles was süß ist.
Leider enthalten so gut wie alle dieser Produkte tierische Lebensmittel! Am Anfang dachte ich, daß ich kaum noch Süßkram essen könnte... was ja eigentlich gar nicht so schlecht wäre, bezüglich Zucker. 
Ich suchte also nach veganen Süßkram und war stark enttäuscht: es gibt kaum was und die paar wenigen, veganen Produkte sind unfassbar teuer!
Auf dem zweiten Blick entpuppten sich aber erstaunlich viele Produkte als vegan, die gar nicht als solche gekennzeichnet sind: 

Alles vegan! 

Man muß die Zutatenliste genau durchlesen, dann findet man doch recht viele vegane Süßigkeiten. Zum Beispiel sind fast alle Zartbitter-Schokoladen vegan, wie zum Beispiel die Ritter Sport Marzipan.
Es gibt auch Weingummi bei Edeka, der weder Gelatine noch Bienenwachs enthält und das zu völlig normalen Preisen! Speziell vegane Süßigkeiten, die auch als solche gekennzeichnet sind, kosten gerne mal zwei- bis fünfmal so viel wie normal!
Noch eine Alternative: den Süßkram selbst machen! Dabei kann man auch noch den Zucker reduzieren oder in manchen Fällen sogar ganz weg lassen.

Selbstgemachte, vegane Schokolade ohne Zucker

Das mit den tierischen Lebensmitteln erinnert mich stark an Tabak- und Alkoholkonsum: Ist alles schlecht und man konsumiert es trotzdem! Da nützen Schockbilder auch nichts... 
Auch sehe ich da Parallelen, wenn man die entsprechenden Produkte nicht oder nicht mehr konsumiert: wenn man in einer Kneipe ein alkoholfreies Getränk bestellt, wird man genau so blöd angeschaut, wie in einem Restaurant, in dem man etwas veganes bestellt. Das geht dann von Missverständnis bis hin zu Missgunst und Sprüchen wie "ein Bier geht doch" oder "das ist gutes Fleisch".
Außerdem sehe ich große Ähnlichkeiten zwischen militanten Exrauchern, verbitterten, trockenen Alkoholikern und einigen Hardcore-Veganern - alle drei können sehr unangenehm und nervig sein, wenn sie anderen ihren neu entdeckten Lebensstil aufzwingen wollen. Geht gar nicht!!
Ich habe 11 Jahre lang geraucht, bis ich für mich festgestellt habe, daß Rauchen kacke und unnötig ist und für die tierischen Produkte habe ich ganze 37 Jahre gebraucht! Da muß ich jetzt nicht einen auf Moralapostel machen! Und auch sonst niemand.


Selbstgemachtes Brot mit Tofu und lecker Pampe

Wie es mir geht und wie es weiter geht:
Mir geht es sehr gut ^^ Ich sehe die vegane Ernährung nicht als Verzicht, ich entdecke viele Lebensmittel, die ich vorher nicht kannte oder nie nutze. Es fehlt mir an absolut nichts! Mein allgemeines Wohlbefinden ist besser geworden, besonders meine Gelenkschmerzen, an denen ich schon ewig leide, sind deutlich besser geworden. Das dürfte an den gestrichenen Milchprodukten liegen! Außerdem wird mein Herzinfarkt- und Krebsrisiko jetzt extrem sinken.

Ich bin jetzt erst knapp zwei Monate vegan, aber ich sehe absolut keinen Grund den Veganismus wieder aufzugeben. Ganz im Gegenteil: je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, um so überzeugter werde ich!
Bei der veganen Ernährung geht es mir inzwischen gleichermaßen um meine eigene Gesundheit, um die Umwelt und auch um das Wohl der Tiere. 

Empfehlungen:
"JANAklar"auf Youtube
"Vegan ist ungesund" auf Youtube
"Veganstart-App" von PETA
"Ab heute vegan!" Buch
Vegane Kochbücher

Sonntag, 2. Dezember 2018

Readly - Zeitschriften ohne Ende!

Die Überschrift lässt vermuten, dass es sich hier jetzt um Werbung handeln wird... das ist allerdings nicht der Fall! Es geht eher um unnötigen Überfluss und um einen kleinen Schritt in ein minimalistischeres Leben.

Was ist Readly?
Readly ist ist eine Flatrate für Zeitschriften in digitaler Form. Man findet ein wirklich großes Sortiment an verschiedensten Zeitschriften, die man dann auf seinem Handy, Tablet, Notebook oder PC lesen kann. Man bezahlt monatlich 9,99 Euro und kann dafür komplett alle Zeitschriften lesen, die Readly im Angebot hat und das sind wirklich verdammt viele, aus allen denkbaren Themenbereichen!
OK, bis jetzt klingt es echt wie Werbung...

Wie ich Readly genutzt habe:
Ich habe den Dienst 7 Monate lang auf meinem 9,7 Zoll iPad genutzt - ich finde das ideale Gerät, um Zeitschriften zu lesen.
Vorab muß ich noch sagen, dass ich vorher zwei Zeitschriftenabos hatte: Youngtimer und Motoretta.
Youngtimer gibts auch bei Readly, so konnte ich mir dieses Abo sparen, Motoretta gibt es dort nicht, das habe ich weiter in Papierform abonniert.
Ich schaute täglich bei Readly rein und lud mir die neuesten, interessantesten Magazine herunter: über Autos, Motorräder, Roller, Computer, Handys, Ernährung, Wissenschaft und noch mehr!
Am Ende hatte ich bei Readly über 100 verschiedene Magazine abonniert und es waren fast 500 Magazine, die ich auf meinem iPad gespeichert hatte!
Heißt: in rund 210 Tagen fast 500 Magazine, bzw. gut zwei Magazine pro Tag!
Rein finanziell gesehen lohnt sich das schon, denn das sind gerade mal 14 Cent pro Magazin! Aber wie viele dieser Magazine habe ich tatsächlich gelesen? Tja... ehrlich gesagt habe ich kaum gelesen und das war auch der Grund, warum ich mein Readly-Abo wieder kündigte.

Falsch verstandener Minimalismus:
Bevor ich Readly nutzte, hatte ich daheim und im Auto einen riesigen Stapel ungelesener Zeitschriften herumliegen. Mein minimalistischer Gedanke war: „Wenn ich Zeitschriften in digitaler Form habe, dann müssen diese nicht in Papierform rumliegen!“
Theoretisch ist das absolut richtig! Praktisch gesehen war der Papierstapel auch weg, dafür hatte ich nun 500 ungelesene Zeitschriften auf meinem iPad und statt jährlich 70 Euro für die beiden Abos in Papierform, zahlte ich nun 120 Euro für das Readly-Abo.
Das Ganze ging in eine komplett falsche Richtung!

Es nimmt auch viel Speicherplatz ein (Screenshot ist schon etwas älter)

Keine Zeitschriften mehr lesen!
Ich ging noch mal alle meine Abos bei Readly durch: dutzende Zeitschriften über Autos, Elektroautos, Motorräder und Roller! Ich bin mit meinem Smart Fortwo und meiner Honda Forza 125 momentan absolut zufrieden, ich brauch mich nicht permanent über Fahrzeuge informieren, die ich nicht brauche, nicht mag oder mir eh nicht leisten könnte. Ähnlich sieht es bei den Computer- und Handy-Zeitschriften aus! Zumal ich über diese Dinge schon bestens über YouTube informiert werde. Die restlichen Zeitschriften waren eh eher uninteressant für mich, bzw. sie boten mir einfach keine Informationen, die ich noch nicht kenne, oder dringend benötige.
Schließlich hatte ich keine einzige Zeitschrift mehr online abonniert und daraufhin kündigte ich natürlich Readly. Das einzige Abo (in Papierform), welches ich weiterhin habe, ist das von Motoretta für 28 Euro pro Jahr, weil mich Motorroller wirklich interessieren, auch ganz allgemein.
Eine einzige Zeitschrift ist mit guten Gewissen vertretbar, das wird auch nicht so schnell unübersichtlich.

Fazit:
Readly ist eine tolle Sache, wenn man denn tatsächlich viele Zeitschriften liest. Für Ab-Und-Zu-Leser ist Readly einfach zu viel des Guten und artet in teuren Datenmüll aus... Wenn man sich nur auf das Wesentliche beschränkt, machen Flatrates nur selten Sinn.

Freitag, 16. November 2018

Weniger Social Media, mehr Blog!

(Dieser Eintrag erscheint jeweils identisch in meinen beiden Blogs, da es beide Blogs betrifft.)
 
Meine erste Social-Media-Erfahrung war wohl die „Redseven“ Community, welche im Jahr 2002 aufgelöst wurde - darauf folgten Seiten wie MeinVZ, Knuddels, MySpace und schließlich Facebook.
Anfang der 2000er Jahre war die Internetwelt noch recht ruhig und friedlich, das änderte sich später mit den günstigen und einfachen Internetzugängen, insbesondere mit günstigen Smartphones.
Da Idioten gerne besonders laut und auffällig sind, fallen sie im Internet extrem auf... egal ob auf Facebook, Instagram, Youtube oder sonst in irgendwelchen Kommentarbereichen.
Trotz meiner „Filterblase“ wurde mir das alles in den letzten paar Jahren arg zu viel!

Bevor Facebook so populär und auch für mich immer wichtiger wurde, habe ich noch recht viel in meinem Blog geschrieben. Auf "Birger Unterwegs" waren es 2010 noch 83 Einträge, 2017 nur noch 6 Einträge, 2018 schließlich nur noch 3 Einträge (bis jetzt).
Anstatt ausführlich über ein Thema oder ein Erlebnis in meinem Blog zu schreiben, postete ich einfach ein Foto mit einem kurzen Kommentar auf Facebook, oder ich schrieb in irgendwelchen Gruppen oder auf irgendwelchen Seiten. Oft endeten Diskussionen auf Facebook in völlig banalen Streitigkeiten... ja, oft habe auch ich stark provoziert, weil mir bestimmte Leute oder Kommentare einfach tierisch auf den Geist gingen!
Das Problem ist: auf Facebook lungern nahezu unendlich viele Leute herum, mit denen ich im echten Leben nie Kontakt haben wollen würde und niemals mit denen sprechen wollen würde, aber auf Facebook muß man sich quasi unweigerlich damit herum ärgern! Klar könnte man solchen Leuten aus dem Weg gehen, sie blockieren oder die ganz schlimmen Seiten erst gar nicht liken - jedoch sind die echt ÜBERALL! Ich habe schon unfassbar viele Leute bei Facebook blockiert... bringt wenig.

Hinzu kommt, dass die Timeline von Facebook auf eine unerträgliche Weise sortiert ist! Dass Facebook nichts chronologisch anzeigt ist eh klar...  darauf muß ich nicht weiter eingehen. Die letzten Monate habe ich bei Facebook extrem aufgeräumt, was Freunde, Seiten und Gruppen angeht. Ich hatte echt kaum noch Content, dem ich folgte... und was macht Facebook? Zeigt mir trotzdem Content an, den ich bereits entfernt hatte! Es interessiert Facebook einfach nicht, dass ich bestimmten Seiten nicht mehr folge! Erst nach mehreren Tagen verschwand der nicht gewollte Content endgültig aus meiner Timeline und darüber hinaus wurde mir nur noch Content der letzten paar Tage angezeigt. Vier bis fünf mal über den Bildschirm scrollen, dann war einfach Ende!
Kurz: alles durcheinander, Zeugs das ich gar nicht sehen will und das was ich sehen will, zeigt er mir nur zeitlich stark begrenzt an!

Vor wenigen Wochen war ich von Facebook schließlich so derbe genervt, dass ich Facebook erst mal vom Handy deinstallierte und zu Instagram wechselte. Tatsächlich sind auf Instagram sehr viel weniger Idioten/Fakeprofile unterwegs und mit den wenigen Idioten wird viel besser umgegangen, außerdem wird nur das angezeigt, was man tatsächlich sehen will und das sogar chronologisch korrekt!
Jedoch ist Instagram ein unerträgliches Selbstdarstellungsportal! Ich kam die Tage auf die Idee, eine berühmte und augenscheinlich interessante Persönlichkeit auf Instagram aufzusuchen... ich dachte man könnte dort etwas lesenswertes vorfinden. Nein! Der Account bestand zu 70% aus völlig irrelevanten Selfies und zu 30% aus Werbung und das trifft so eigentlich auf fast alle Instagram-User zu! Naja, nicht ganz: viele haben noch sehr viel mehr Werbung auf ihrem Profil! 
Nach schlappen fünf Wochen und 19 eigenen Beiträgen hab ich Instagram aufgegeben und wieder alles gelöscht.

Zurück zu Facebook? Nein! Zumindest vorerst nicht... ich weiß es nicht.
Ich habe einfach die Schnauze voll, irgendwelche Nichtigkeiten zu posten, die eh kaum jemanden interessieren... das mag zwar auch in gewisser Weise auf diesen Blog hier zutreffen, aber hier schreibe ich mir vernünftig meine Gefühle von der Seele, was irgendwie befreiend ist. Mein Blog gibt mir einfach viel mehr und regt mich nicht auf.
So wenige Klicks hat mein Blog eigentlich auch gar nicht, ganz so sinnlos und uninteressant kann es hier also nicht sein ;)
Ich hätte die letzten Jahre einfach mehr Energie in meinen Blog stecken sollen, als in Facebook!

Ich versuche es aktuell ein wenig mit Twitter: https://twitter.com/birgersnrw Ob das besser als Facebook oder Instagram ist, wird sich noch zeigen... ich befürchte eher nein -.-

Mein Ziel ist, im Blog wieder aktiver werden, dafür aber den Social Media Quatsch stark einzugrenzen. Auf gehts!





Montag, 30. Juli 2018

Oculus Go - die VR-Brille für jedermann!

Endlich ist die virtuelle Realität massentauglich geworden, denn mit der Oculus Go gibt es nun eine autarke, gute VR-Brille, die durchaus erschwinglich ist und unterm Strich ein super Preisleistungsverhältnis hat: 219 Euro für die 32 GB Version, bzw. 269 Euro für die 64 GB Version

Was gab es bisher? 
Ein autarkes System wie die Oculus Go gab es bis jetzt gar nicht, man musste immer auf Systeme zurückgreifen. Drei dieser Systeme habe ich bereits vor knapp 2 Jahren preislich miteinander verglichen:

Was kosten Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR? 
Für ein Komplettsystem inkl. Brille und PC zahlt man dann schon mal bis zu 2400 Euro, das Komplettsystem der Sony Playstation ist inzwischen ab ca. 800 Euro zu haben.
VR-Brillen, in die man ein Handy rein steckt (z.B. Google Cardboard), sind zwar sehr günstig, taugen aber kaum was - nur die GearVR ist da ein wenig anspruchsvoller, ist aber auch wieder teurer: rund 129 Euro nur für die Brille mit Controller, zusätzlich benötigt man noch ein hochpreisiges Samsung Smartphone, welches man in die Brille steckt.

Links die Playstion VR mit Kabeln und Headset, rechts die Oculus Go mit Batterie Pack


Was ist an der Oculus Go anders?
Für die Go benötigt mein keine Spielekonsole, keinen High-End-PC und auch kein teures Smartphone. Die Go ist ein Stand-Alone-System und nur zur Einrichtung und Verwaltung benötigt man ein Smartphone, dieses muß dafür aber nicht gut sein. Die Go benötigt zudem keinerlei Kabel bei der Benutzung, selbst Lautsprecher und Mikrofon ist integriert!
Vergleicht man die Go mit anderen Systemen, ist die Go unterm Strich das günstigste Gesamtpaket, aber keinesfalls "billig": das Preisleistungsverhältnis ist unschlagbar gut, man bekommt für ab 219 Euro eine Menge geboten! Die Go hat eine Auflösung von 2560x1440 Pixeln und schlägt damit die PSVR, Vive oder Rift die nur 1920x1080 bzw. 2160x1200 Pixeln haben.
Gespart wird beim Tracking: Da die Go keine externen Sensoren zur Bewegungserkennung hat, ist man auf drei Freiheitsgrade beschränkt (schwenken, neigen und drehen des Kopfes), während die Geräte mit externen Sensoren sechs Freiheitsgrade haben (zusätzlich hoch/runter, rechts/links und vor/zurück des ganzen Körpers).


Unvorteilhafte Akkulaufzeit verlängern:
Da die Go keine Kabel benötigt, wird sie mit einem integrierten Akku betrieben, welcher eine Kapazität von 2600 mAh hat und je nach Nutzung 2 bis 3 Stunden hält - das finde ich etwas wenig und das ist für mich auch der einzige Kritikpunkt an der Go.
Laut der Anleitung sollte man die Go nicht während der Benutzung aufladen - das Gerät könnte überhitzen und schaltet sich dann vorsichtshalber ab.
Ein kleiner Trick verhindert eine Überhitzung: Man verwendet einen geringeren Ladestrom! Entweder man kramt irgendwo ein altes Ladegerät raus, welches nur 1 Ampere Output hat, oder man macht es wie ich und holt sich eine Powerbank mit 1A Output. Von diesen Powerbanks gibt es inzwischen erstaunlich wenig, denn 2A oder mehr sind inzwischen Standard.
Ich habe von Anker eine kompakte Powerbank mit 1A und 3200 mAh geholt, damit komme ich insgesamt auf ca. 6 Stunden - das reicht mir vollkommen!

Oculus Go mit Powerbank - das USB-Kabel könnte kürzer sein

An die Powerbank habe ich Klettband geklebt und so kann ich die Powerbank in die obere Schlaufe der Go stecken, ohne daß was verrutscht. Das USB-Kabel könnte ein ganzes Stück kürzer sein (10 cm würden reichen), aber auch so stört der Anbei nicht im geringsten. Man ist mit dieser Lösung in seiner Bewegungsfreiheit weiterhin nicht eingeschränkt, was bei einem Ladegerät nicht der Fall wäre.


Spiele, Apps und Erlebnisse:
Die Go ist nicht so leistungsstark wie eine Playstation 4 oder ein High-End-PC, entsprechend findet man für die Go keine aufwendigen AAA-Spiele, sondern eher einfache Spiele... aber das ist gar nicht so schlimm! Stattdessen punktet die Go mit einer riesen Spiel- und App-Auswahl, die ich bei der Playstation ehrlich gesagt vermisse.
Ich erinnere mich noch an meine allererste VR-Erfahrung mit so einer billigen Brille, wo man sein Handy rein steckt: ernstzunehmende Apps oder Spiele gab es gar nicht, das beste war eine einfache, virtuelle Achterbahn, die nicht besonders toll war. Das Erlebnis war enttäuschend, ich nutzte die Brille 2-3 mal und verkaufte sie dann wieder.
Dann holte ich mir einige Zeit später die Playstation VR (für alles zusammen 1200 Euro!) und erst da kam der große Wow-Effekt! Grandiose Spiele mit ziemlich genauen Tracking machten die virtuelle Welt tatsächlich zu einem tollen Erlebnis. Nur ist das wegen dem hohen Preis eben nichts für jeden und die Auswahl an Spielen und Apps ist weiterhin sehr beschränkt.
Bei der Go ist das anders: der Einstiegspreis von 219 Euro ist für sehr viel mehr Leute erschwinglich und das VR-Erlebnis ist um ein vielfaches besser als bei den Einsteck-Brillen, so daß viel mehr Leute auch dabei bleiben - so entsteht eine große Community um die Go.
Die Oculus Go und die Samsung GearVR teilen sich übrigens einen App-Shop - so werden viel mehr Leute erreicht und entsprechend viele Spiele/Apps gibt es. 
Bei der Playstation VR sieht das sehr viel magerer aus... kaum Leute, kaum Nachfrage, kaum Angebote. Ich hoffe das ändert sich noch in den nächsten Jahren!
Viele, viele kleine Spiele, soziale Treffpunkte mit Live-Events, interessante Apps, 360 Grad 3D Videos (ja, auch Pornos) und vieles mehr machen die Go und die virtuelle Welt einfach wahnsinnig interessant und spaßig!


32 oder 64 GB Speicher? 
Die Oculus Go gibt es in zwei Varianten, die sich nur durch den Speicherplatz unterscheiden:

   

Ich entschied mich für die 64 GB Version und das war eine gute Entscheidung. Zwar sind die einzelnen Apps und Spiele verhältnismäßig klein (meistens deutlich unter 1 GB), aber hier macht die Masse den Speicher voll! Allein in den drei Tagen, wo ich auf die Oculus Go gewartet habe, habe ich mir knapp 50 Spiele und Apps ausgesucht, die dann am ersten Tag direkt auf die Go wanderten und über 20 GB einnahmen - das wäre bei 32 GB Speicher schon sehr knapp, weil wegen des Betriebssystems ja keine vollen 32 GB zur freien Verfügung stehen!
Hinzu kommen Videos: diese kann man zwar auch streamen, aber heruntergeladen laufen die einfach flüssiger.
32 GB sind ausreichend, wenn man nicht alle Apps/Spiele/Dateien gleichzeitig auf der Brille haben muß, sondern regelmäßig aussortiert und nur das wirklich Nötigste auf der Brille speichert. Wer sich keine Sorgen um den Speicherplatz machen möchte, der sollte für 50 Euro extra zur 64 GB Version greifen. Das lohnt sich! 


Fazit:
Die Oculus Go ist einerseits ein günstiger und guter Einstieg für Leute, die noch gar keine VR-Erfahrung haben, aber sie ist auch eine prima Ergänzung zu einer Playstation VR, Oculus Rift oder HTC Vive, da man die Go "mal eben" aufsetzen kann, ohne Minuten lang Kabel einstecken zu müssen und irgendwelche Systeme hoch fahren zu müssen.
Das Preisleistungsverhältnis ist aktuell einfach unschlagbar und der Oculus Shop bietet eine riesen Auswahl an guten und interessanten Spielen/Apps.
Also egal ob VR-Neuling oder VR-Freak: zuschlagen!

Mittwoch, 13. Juni 2018

Ich bin dann auch mal Apple-Fan...

In den letzten 19 Jahren hatte ich gut 50 Handys, vielleicht sogar mehr. Angefangen hat es mit einem Siemens S10 active, kurz darauf folge das berühmte Nokia 3210 und so weiter... ich habe eine Menge zum Thema geschrieben, hatte unzählige Marken und verschiedenste Handy-Betriebssysteme ausprobiert, nur einen Hersteller habe ich bis jetzt komplett ignoriert: Apple!


Was ich all die Jahre gegen Apple hatte:
Angefangen hat es mit dem allerersten iPhone im Jahre 2007:
Zu der Zeit waren die ersten Smartphones so richtig schön kompliziert, eher was für Technikfreaks, nichts für Otto-Normal und erst recht nichts für unterbelichtete Honks, die schlicht zu dumm waren, ins Internet zu kommen.
Nur durch die Kompliziertheit der Technik wurden Idioten erfolgreich dem Internet fern gehalten und das hat Apple ruiniert, indem sie die Technik stark vereinfachten. Genau das hat mir einfach nicht gefallen!
Im Jahr 2008 brachte Google sein erstes Android-Smartphone auf den Markt und die Geschichte nahm ihren Lauf...
Das erste iPhone war ein billig wirkender Plastikhaufen, kein Vergleich zu den hochwertig verarbeiteten Smartphones von Motorola, HP oder Nokia! Hinzu kam, daß iPhones vergleichsweise teurer waren, auf dem Papier weniger Leistung hatten und zudem einen geringeren Funktionsumfang als andere Smartphones hatten. Ich meine damit nicht nur Android, sondern zu der Zeit auch noch Symbian oder Windows CE - diese Smartphones konnten viel mehr, waren edler, hochwertiger und günstiger, aber eben auch komplizierter.


Nachhaltigkeit:
In meinem letzten Blogeintrag habe ich mich zum Thema Nachhaltigkeit bei Smartphones geäußert - so intensiv hatte ich mich noch nie mit dem Thema iPhone beschäftigt und das Fazit war, daß Apple die nachhaltigsten Smartphones baut: Während z.B. Samsung ihre Flaggschiffe gerade mal 3 Jahre mit Updates versorgt und das stets mit einer großen Verzögerung, wird das alte iPhone 5S nun im 6. Jahr supportet und das auch mit den stets neuesten Betriebssystem! Beispiel: Das Samsung S6 bekam zwei große Android-Updates von anfangs 5 auf schließlich 7.
Das iPhone 5S bekommt demnächst sein fünftes großes Update von ursprünglich iOS 7 auf 12.
Mit anderen Worten: Ein Samsung ist nach zwei Jahren schon nicht mehr auf dem aktuellsten Stand, weil selbst die Updates ein Jahr hinterher hinken, während ein sechs Jahre altes iPhone von der Software her immer noch uptodate ist.
Bei anderen Herstellern ist das teils noch schlimmer, da gibt es nur ein oder gar kein Update.
Ich finde es schade, daß Apple nicht wirklich mit der Nachhaltigkeit wirbt... Die meisten Leute kaufen sich Apple-Produkte, weil sie es für teure Statussymbole halten. Nur wenige kaufen diese Produkte, weil sie nachhaltig sind und Apple mehr Wert auf Umweltschutz setzt, als andere Hersteller.
Oder welcher andere Großkonzern betreibt weltweit alle seine Fabriken, Büros, Rechenzentren und Läden mit 100% Ökostrom oder forscht an einer Aluminium-Produktion, welche weniger CO2 verursacht? Ja, Apple investiert tatsächlich in Umwelt und Nachhaltigkeit und das mit Abstand am erfolgreichsten unter allen Handyherstellern! Das weiß nur niemand...


Übrigens:
81% aller iPhones sind mit der aktuellsten iOS-Version ausgestattet, aber nur 6% der Android-Handys haben die aktuellste Android-Version!


Unterschiedliche Geschäftsmodelle:
Warum Apple seine Handys so viel länger supportet als andere Hersteller ist leicht erklärt: Die Geschäftsmodelle sind grundlegend anders!
Der durchschnittliche Android-Smartphone-Hersteller hat je ein Einsteiger-, ein Mittelklasse- und ein Oberklasse-Gerät im Angebot und diese Geräte werden jedes Jahr durch ein neues Modell ersetzt. So hätte der Hersteller nach drei Jahren insgesamt neun Modelle die er supporten müsste, würde aber nur mit drei Modellen Geld verdienen. Also wird das ein Jahr alte Modell bereits leicht vernachlässigt und das zwei Jahre alte Modell wird nur noch mit den nötigsten Sicherheitsupdates versorgt und das drei Jahre alte Modell wird gar nicht mehr supportet.
Bei Apple gibt es jedes Jahr nur ein neues Modell (bis auf wenige Ausnahmen), das ältere Modell wird günstiger angeboten und wird so quasi zum Einsteigermodell. Nach drei Jahren hat Apple also drei Modelle um die es sich kümmern muß, verdient aber auch noch mit allen drei Modellen Geld und kann diese so problemlos supporten!
Um das mal zu Konkretisieren: Bei Samsung sind aktuell zehn verschiedene Modelle* im Shop erhältlich, das älteste Modell ist von 2016 (= 3,3 Modelle pro Jahrgang), der Support endet nach drei Jahren. 
Bei Apple sind aktuell 5 Modelle* im Shop, das älteste Modell ist von 2015 (= 1,3 Modelle pro Jahrgang), der Support endet nach 5 bis 6 Jahren.
(*Varianten der jeweiligen Modelle sind nicht berücksichtigt)
Samsung hat sich in seinem kurzen Supportzeitraum also um zehn Modelle zu kümmern, während sich Apple in seinem doppelt so langen Supportzeitraum um nur 8 Modelle zu kümmern hat.


Mein iPad:
So richtig schlimm war es bei meinem Huawei Tablet, bei dem schon nach 15 Monaten der Support komplett eingestellt wurde. Ich war mit meinem Tablet stets zufrieden, zumindest was die Hardware anging. Als das letzte Sicherheitsupdate dann aber schon zwei Jahre zurück lag und ein flüssiges Arbeiten immer schwieriger wurde, entschied ich mich für ein neues Tablet... Auf Grund meines Blogeintrags zum Thema Nachhaltigkeit entschied ich mich für ein Apple iPad mit 9,7 Zoll der 6. Generation mit 128 GB Speicher.
Interessanterweise hat das nagelneue iPad schlechtere technische Daten, als mein altes Huawei Tablet:
Während das Huawei einen schnellen 8-Kern-Prozessor mit 3 GB Speicher hat, hat das iPad nur einen mäßig schnellen 4-Kern-Prozessor mit 2 GB RAM.
Betrachtet man nur diese Daten, würde man denken, daß das Huawei besser wäre... ist es aber nicht! Der Trick ist, daß beim Apple iPad die Hard- und Software vom gleichen Hersteller kommt und viel effektiver zusammen arbeitet, so daß man mit einer augenscheinlich schlechteren Hardware eine viel bessere Performance bekommt!
Mein iPad läuft so super, wie ich es von Android niemals kannte!


Mein iPhone:
Nachdem mein iPad mich so überzeugte, war mir klar, daß mein nächstes Smartphone ein iPhone wird.
Aber eigentlich war ich mit meinem nur zwei Jahre alten Huawei P9 sehr zufrieden und hatte gar nicht vor es in nächster Zeit zu ersetzen... aber die Software-Probleme häuften sich langsam:
Eines Tages war die SD-Karte gelöscht - alle Daten weg! Ich erkundigte mich und ich erfuhr, daß das völlig normal wäre... SD-Karten sind einfach anfälliger als interner Speicher und da passiert so was schon mal. Schön, dann kann ich auf SD-Karten zukünftig gerne verzichten und sehe kein Problem darin, daß iPhones erst gar keinen SD-Karten-Schacht haben.
Hinzu kamen sehr häufige GPS-Ausfälle, was ein echtes Problem war, wenn ich in unbekannten Gegenden unterwegs war... Auch das war wieder ein Softwareproblem, was man mit dem Zurückstellen auf die Werkseinstellungen hätte beheben können. Aber hat man auf die langatmige Wiederherstellung Lust? Nö...
Außerdem lief das ganze Handy nicht mehr sehr rund und zuverlässig... alle paar Tage irgendwelche Kleinigkeiten die Neustarts erforderten und auch die Verbindung zum Autoradio war nicht zuverlässig, was sehr nervte!
Das installierte Betriebssystem war das inzwischen zwei Jahre alte Android 7, ein Update auf Android 8 sollte "irgendwann die Monate" folgen, aber selbst das ist inzwischen auch schon ein Jahr alt und ein Update auf Android 9 ist seitens Huawei ausgeschlossen.
Es reichte mir!
Ich wollte mir ursprünglich das Flaggschiff iPhone X kaufen, aber weil ich keinen Bock mehr auf große Handys hatte (die in der Hosentasche stören) und ich was relativ bodenständiges und erprobtes haben wollte, entschied ich mich für das inzwischen zwei Jahre alte iPhone SE mit 64 GB Speicher. Das iPhone SE basiert technisch auf dem iPhone 6S, hat aber das Design und den Formfaktor vom iPhone 5 und hat ein gar winziges 4 Zoll Display!

Größenunterschied Huawei P9 und iPhone SE

Ich bin mit dem Handy wirklich sehr zufrieden: Der kleine Formfaktor sagt mir sehr zu, auch wenn es etwas fummelig ist auf der Tastatur zu schreiben. Dafür passt das SE hervorragend in die Jeans und man kann sich damit auch hinsetzen, was bei über 5 Zoll nicht möglich war.
Mit der Performance bin ich ebenfalls sehr zufrieden, es erscheint mir flotter als mein Huawei P9.
Die Kamera des SE ist zwar nicht ganz so gut wie die Leica Dual-Kamera meines P9, aber sie ist dennoch ziemlich gut und vollkommen ausreichend.
Etwas besorgt war ich vorab mit den Startbildschirmen... Bei Android kann man die Apps und Widgets frei anordnen und so seinen sehr persönlichen Starbildschrim gestalten. Bei iOS geht das nicht: die Apps sortieren sich automatisch von oben nach unten und Widgets kann man dort gar nicht einbinden (siehe Foto oben). Ist bei Android zwar etwas schöner, aber es stört mich doch viel weniger als befürchtet...
Unterm Strich bin ich mit dem iPhone SE sehr zufrieden und ich kann mir vorstellen dieses Handy viele Jahre zu nutzen!


Apple Carplay:
In meinem Smart Fortwo hatte ich ein recht einfaches 1-DIN Radio, welches ich eh irgendwann durch ein modernes 2-DIN Radio austauschen wollte... das habe ich dann nun zeitgleich mit dem Kauf des iPhone SE getan!
Ich habe mich für ein Sony XAV-AX100 mit Apple CarPlay entschieden. CarPlay garantiert ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen iPhone und Autoradio... und ja, das klappt super! Ich hab problemlosen Zugriff auf Apple Music (was mein Deezer abgelöst hat), auf die Navigation, auf Nachrichten (auch Whatsapp) und selbstverständlich kann ich damit auch telefonieren. So gut zusammengearbeitet haben Handy und Radio bei mir noch nie! Einfach super!

Hier noch mit Deezer und sorry für die schlechte Bildqualität...


Apple Watch Series 3:
Die Apple Watch Series 3 wollte ich eigentlich erst gegen Ende des Jahres kaufen, aber da meine Krankenkassen-App Fitbit auf dem iPhone nun nicht mehr unterstützt, musste ich den Kauf dann doch vorschieben... Aber dank eines Rabatt-Gutscheins und den gesammelten Bonuspunkten bei meiner Krankenkasse habe ich gut 100 Euro gespart.
Ich war Jahre lang sehr zufrieden mit Fitbit, das hat immer gut funktioniert. Zwischendurch hatte ich mal eine Smartwatch mit Android und auch mit Windows, aber die haben wirklich schlecht funktioniert: gemessene Schritte und Puls ergaben gar keinen Sinn und die dazugehörigen Apps war einfach schlecht. Ich wechselte sehr schnell wieder zu Fitbit.
Die Apple Watch übertrifft aber sogar Fitbit: Die Messungen sind sehr genau und ergeben tatsächlich Sinn, die App ist zwar sehr umfangreich und anfangs etwas unübersichtlich, aber nach einer kurzen Eingewöhnung hat man da echt ne Menge Möglichkeiten!
Seltsam: Die Apple Watch kann zwar den Schlaf analysieren, aber die dafür notwendige Software ist nicht in der eigenen App enthalten, sondern muß von einem Drittanbieter für 3,49 Euro ("AutoSleep") dazu gekauft werden. Die App und die Analyse soll zwar sehr gut sein, jedoch verzichte ich, da ich die Uhr nicht während des Schlafes tragen möchte - dafür ist die doch etwas zu klobig.
Natürlich kann ich mit der Apple Watch auch die Uhrzeit ablesen, Siri funktioniert über die Watch und ich erhalte Benachrichtigungen, die ich teilweise auch beantworten kann, so daß ich tatsächlich weniger auf das Handy schauen muß.
Schade finde ich, daß Apple nur sehr, sehr wenige Ziffernblätter zur Verfügung stellt und keine Drittanbieter dafür zulässt. Bei den Android-Uhren gibt es eine schier unendliche Auswahl, da auch Drittanbieter und Privatleute Ziffernblätter anbieten.
Trotzdem ist die Apple Watch das beste Wearable das ich je hatte!

Der aller erste Start der Apple Watch Series 3


Weiteres:
Zeitnah hole ich mir auf jeden Fall noch den Apple Pencil für das iPad. Apple HomePod? Nein, da finde ich den Preis von 349 Euro nun wirklich nicht angemessen! Auch ein Apple Notebook oder einen Apple Computer werde ich mir sicherlich nicht holen - für Zocker nicht besonders geeignet und meiner Meinung nach auch viel, viel zu teuer! Für meine Bedürfnisse einfach zu wenig Nutzen und dafür viel zu teuer.

Auch bei der Software habe ich einige Wechsel durchgeführt: Wie schon erwähnt musste Deezer Apple Music weichen, weil es einfach noch besser ins System integriert ist, noch besser funktioniert und vor allem weil ich mit der Deezer-App immer wieder Probleme hatte. Gleiches gilt für den Google Kalender, der dem Apple iCloud Kalender weichen musste.
Ob ich meine Daten (u.a. Fotos, Videos, Dokumente) von der Web.de Cloud in die Apple iCloud schiebe? Nein... das werde ich wohl nicht machen! Ich finde meine Daten sind auf einem deutschen Server bei einem deutschen Anbieter etwas besser aufgehoben, außerdem ist das Risiko gehackt zu werden wohl um einiges geringer, weil die meisten Hackerangriffe aus dem Ausland kommen und Web.de außerhalb von Deutschland völlig unbekannt ist.


Fazit:
In wenigen Wochen habe ich einen Haufen Geräte ersetzt: Tablet, Smartphone, Autoradio und Wearable!
Hat erst mal viel Geld gekostet, aber dafür habe ich nun nachhaltige Produkte, die viele Jahre supportet werden, keine billigen Wegwerfprodukte sind und nicht unter zwielichtigen Bedingungen produziert wurden. Im Supermarkt kosten nachhaltige Bioprodukte schließlich auch mehr...
Die Geräte funktionieren sehr gut und flüssig und sie arbeiten auch miteinander viel besser, als ich es von Android-Geräten gewohnt war. Und das Beste ist: Die Geräte sind (hoffentlich) nicht nur für 1-2 Jahre, sondern für bis zu 5-6 Jahre! Ob ich mich dann tatsächlich so lange an diese Geräte binden werde, wird dann die Zeit zeigen... ich bin in dem Sinne dann aber auch erst mal Apple-Fan ;)

Montag, 2. April 2018

Wie nachhaltig sind Fairphone, Shiftphone und Apple? (nachhaltige Smartphones)

Ich habe in letzter Zeit einige Diskussionen bezüglich "nachhaltige Smartphones" gehabt und habe entsprechend viel recherchiert... meine Erkenntnisse möchte ich hier mal zusammenfassen, speziell zu den Smartphones von Fairphone, Shiftphone und Apple, die ich hier mal vergleiche:

Rohstoffe:
Wer von wo welche Rohstoffe bezieht, ist sehr schwer nachzuvollziehen... Angeblich beziehen alle drei Hersteller ihre Rohstoffe aus konfliktfreien Quellen, wirklich nachweisen kann das aber niemand.
Alle drei Hersteller haben ein Recycling-Programm, Apple hat zudem ein großes Umwelt-Forschungslabor, welches ständig an neuen, umweltverträglichen Materialien forscht und Apple hat für 850 Millionen Dollar ein eigenes Solar-Kraftwerk in Kalifornien gebaut!
Das iPhone X wurde mit dem "goldenen Umweltsiegel" ausgezeichnet: Das Smartphone ist komplett recycelbar und auf Stoffe wie Brom, Quecksilber, PVC und Beryllium wird komplett verzichtet.
Greenpeace hat überprüft, wie fair die Hersteller produzieren: In Sachen Ressourcen ist Fairphone vorne, bei Energie und Chemikalien ist Apple vorne (gefolgt von Dell und HP). Shiftphone wurde in dieser Statistik noch nicht berücksichtigt.
Und auch nicht zu vergessen: alle drei Hersteller beziehen auch Komponenten von Drittherstellern, die nachweislich nicht fair oder nachhaltig produzieren. Dafür bekommt jeder einen Punkt abgezogen.
Punkte:
Fairphone: 8/10
Shiftphone: 8/10
Apple: 9/10
Alle drei auf einem hohen Niveau, Apple punktet nur wegen seiner Forschung und seinem eigenen Solar-Kraftwerk zusätzlich.

Fertigungsorte: 
Gerade beim Shiftphone liest man oft "Das nachhaltige Smartphone aus Deutschland" - etwas irreführend, wie ich finde. Zwar wurde das Shiftphone in Deutschland erfunden und der Firmensitz ist auch hier in Deutschland, aber die Fertigung des Shiftphones findet (genau so wie bei den beiden Konkurrenten) in China statt! Warum man nicht in Deutschland oder zumindest in Europa produziert... keine Ahnung! Wahrscheinlich wegen den Lohnkosten. Natürlich versprechen alle drei, daß die Arbeiter in China fair behandelt und entlohnt werden... ob das so stimmt, ist schwer zu überprüfen.
Punkte:
Fairphone: 8/10
Shiftphone: 8/10
Apple: 8/10
Alle drei Produzieren in China, aber "angeblich" zu guten Konditionen.

Ersatzteile: 
Bei Fairphone und Shiftphone kann man den Akku selbst wechseln, bei Apple nicht. Das spricht natürlich erst mal für die beiden Exoten, aber schaut man genauer hin, dann verpufft dieser Vorteil schnell:
Der Support für das 2013 erschienene Fairphone 1 wurde bereits 2017 komplett eingestellt, nach gerade mal 4 Jahren! Ersatzteile bekommt man für das Fairphone 1 also kaum noch...
Apple bietet einen Hardware-Support für bis zu 7 Jahre an! Darüberhinaus bieten aber noch unzählige Drittanbieter Ersatzteile für Apple-Produkte an. Exoten sind da einfach schlechter gestellt.
Daß man bei einem iPhone den Akku gar nicht tauschen könnte, das ist natürlich falsch! Es ist nur nicht so einfach. Entweder man ist handwerklich ein wenig begabt und tauscht den Akku mit hohen Aufwand selbst, oder man bringt das iPhone in eine örtliche Handywerkstatt, wo dann in wenigen Minuten der Akku getauscht wird. Das gilt übrigens auch für das Display und andere Teile.
Shiftphone steht im Gegensatz zum Fairphone etwas besser da: Auch nach 4 Jahren gibt es noch alle Ersatzakkus im Shop zu kaufen, aber z.B. ein Ersatzdisplay für das Shift7 gibt es nicht mehr zu kaufen.
Punkte:
Fairphone: 3/10
Shiftphone: 7/10
Apple: 8/10
Fairphone hat beim ersten Modell voll versagt, Shiftphone gibt sich mehr Mühe, Apple ist in Sachen Ersatzteile nahezu unschlagbar, Reparaturen lassen sich aber nur sehr schwer selbst durchführen.

Software: 
Für jedes Smartphone sollte es regelmäßige Sicherheits- und Softwareupdates geben. Gibt es diese Updates nicht, ist das Smartphone schnell veraltet und ungenügend vor Schadsoftware geschützt.
Shiftphone hat da sehr gepatzt: Seit 2014 hat sich an der Software gar nichts getan, es gab niemals ein Android-Update und die Sicherheitsupdates waren mehr als selten. Selbst das aktuellsten Modelle Shift4.2 und Shift5.3 sind mit dem uralten Android 5.1 von 2014 ausgestattet. Das erinnert an billige No-Name-Handys aus billigster China-Produktion, die auch gerne an Updates sparen. Absolut unverständlich und alles andere als nachhaltig!
Das Fairphone 1 steht ähnlich schlecht da, auch dieses erhielt niemals ein Update. Für das Fairphone 2 gab es zumindest ein Update von Android 5.1 auf Android 6.0 - allerdings zu einem Zeitpunkt, wo Android 7 schon lange auf dem Markt war! Vom inzwischen aktuellen Android 8.1 können Shiftphone- und Fairphone-Besitzer nur träumen!
Apple hat da die Nase ganz klar weit vorne: iPhones werden bis zu 4 Jahre mit dem aktuellsten Betriebssystem und bis zu 8 Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt. Wer sich heute ein iPhone X kauft, der muß sich erst ab 2026 langsam Gedanken machen...
Punkte:
Fairphone: 4/10
Shiftphone: 2/10
Apple: 9/10
Kaum ein Hersteller bietet so lange Updates wie Apple. Shiftphone hat hier böse gepatzt, Fairphone ist unwesentlich besser.

Technik:
Die Fairphones und Shiftphones waren quasi schon bei der Einführung veraltet, dafür waren die Preise stets deftig. Man zahlt hier ganz klar für die Nachhaltigkeit und nicht für die Technik.
Bei Apple ist es anders: diese Smartphones sind "up to date", technologisch "der letzte Schrei". Allerdings bezahlt man dafür gar fürstlich!
Das Shift6m ist für April 2018 angekündigt, bietet eine gar nicht mal so schlechte Ausstattung und soll 555 Euro kosten. Was dahinter steckt und ob der Software-Support besser wird, wird sich zeigen...
Punkte:
Fairphone: 6/10
Shiftphone: 6/10
Apple: 9/10
Apple ist in Sachen Technik ein Vorreiter, die anderen beiden hinken sehr hinterher.

Fazit:
Das iPhone gewinnt bei mir mit 43 von 50 möglichen Punkten. Mit reichlich Abstand folgt das Shiftphone mit 31 Punkten, dicht gefolgt vom Fairphone mit 29 Punkten.

Fairphone und Shiftphone waren auf Grund der Soft- und Hardware schon bei der Einführung mehr oder weniger veraltet und waren spätestens nach zwei Jahren auf Grund der fehlenden Software-Updates veraltet. Auch der Hardware-Support ist nicht ganz optimal und da diese Smartphones Exoten sind, ist auch das Angebot von Drittanbietern eher mau.
Die beste Kombination aus Nachhaltigkeit, Support und Technik bietet Apple!
Ein iPhone 7 kostet inzwischen weniger als das angekündigte Shift6m für 555 Euro. Wem das alles (verständlicherweise) zu teuer ist, der ist mit einem gebrauchten iPhone 6 oder einem neuen iPhone SE immer noch besser bedient als mit einem Fairphone 2 oder Shift4/5.

Abschließend möchte ich noch deutlich sagen, daß ich kein Apple-Fan bin und daß ich nicht mal ein iPhone habe oder möchte. Was Nachhaltigkeit angeht, muß ich aber neidlos zugeben, daß Apple da ganz vorne dabei ist!




Update 03.04.2018:
Erst gestern habe ich diesen Blogeintrag hier veröffentlicht und heute erscheint so ein richtig derbes Negativbeispiel in den Nachrichten: Samsung stellt den Support für das Galaxy S6 und S6 Edge ein - nach ziemlich genau 3 Jahren nach der Verkaufseinführung und das gilt auch für Sicherheitsupdates! 
Und dabei handelt es sich nicht um irgendein Billig-Smartphone, welches nur in sehr geringer Stückzahl verkauft wurde... Das S6 (Edge) war ein ziemlicher Verkaufsschlager und das bei einem damaligen Neupreis zwischen 700 und 1050 Euro! 
Google macht es mit seinen Pixel-Smartphones übrigens genau so: Auch die kosten teilweise über 1000 Euro und bekommen nach drei Jahren keine Updates mehr! 
Noch mal zum Vergleich: Apple bietet für seine iPhones Sicherheitsupdates 5 Jahre lang an und zwar NACH Verkaufseinstellung! Da ein iPhone-Modell meistens rund 3 Jahre lang verkauft wir, ergibt sich so ein Supportzeitraum von gut 8 Jahren
Von Samsung und Google Smartphones sollte man echt die Finger lassen, wenn man ein wenig Wert auf Nachhaltigkeit legt! Dazu zählen aber sicherlich auch noch ein paar andere Marken, die nicht so im Fokus stehen... 

Montag, 23. Oktober 2017

Bessere Alternativen zur Amazon VISA Kreditkarte

Wer bei Amazon einkauft, dem ist sicherlich schon mal Werbung für die Amazon VISA Kreditkarte aufgefallen: Es wird mit einem Startguthaben, einem Bonusprogramm und dem Entfall der Jahresgebühr im ersten Jahr geworben.
Ich habe diese Kreditkarte jetzt knapp ein Jahr, allerdings werde ich sie nun kündigen, weil sie sich ab dem zweiten Jahr einfach nicht lohnt. Ich rechne Euch vor warum das so ist und was es für Alternativen gibt...

Mein Kreditkarten-Trio

Die Amazon Kreditkarte: 
Man bekommt bei Amazon pro umgesetzten Euro zwei Punkte, ein Punkt ist ein Cent wert - man bekommt also quasi 2% des Kaufpreises zurück. Für Umsätze außerhalb von Amazon bekommt man pro zwei Euro einen Punkt - also quasi 0,5% zurück. Kaufe ich bei Amazon etwas für 50 Euro, bekomme ich also einen Euro zurück, zahle ich wo anders 50 Euro mit der Karte, bekomme ich 0,25 Euro zurück.
Wenn man so viel wie ich bei Amazon einkauft, dann sind das im Jahr schon mal locker 2000 Euro Umsatz, sprich 40 Euro Erstattung im Jahr!
Allerdings muß man davon noch die Finanzierungsgebühr abziehen: diese beträgt 1,17% im Monat, bzw. 14,04% im Jahr. Hier berechnet man jedoch nicht 14,04% von 2000 Euro, da man ja nicht permanent 2000 Euro Miese hat... Normal steht man am Anfang des Monats bei null Euro und baut die Kreditschulden langsam zum Monatsende auf. Das ist recht schwer zu berechnen, da es immer darauf ankommt wie viel man zu welchem Zeitpunkt ausgibt. Bei mir sind es etwa ein bis zwei Euro pro Monat, also gehen wir von der Mitte aus: 1,50 Euro pro Monat, bzw. ca. 18 Euro Finanzierungsgebühren im Jahr!
Von den erstatteten 40 Euro hat man also quasi nur 22 Euro, wird dann noch die Jahresgebühr (20 Euro ab dem zweiten Jahr) abgezogen, spart man nur noch 2 Euro im Jahr!


Würde man das doppelte umsetzen, also 4000 Euro im Jahr, dann würde man 80 Euro zurück bekommen, etwa 36 Euro Finanzierungsgebühren und 20 Euro Jahresgebühr zahlen - es blieben also 24 Euro übrig. 

Die Payback-Kreditkarte: 
Ich nutze neben der Amazon-Kreditkarte auch die Payback-Kreditkarte von American Express. Diese ist tatsächlich komplett kostenlos: Keine Jahresgebühr, keine Finanzierungsgebühren und das dauerhaft! Und auch hier gibt es ein Startguthaben im Wert von 20 bis 60 Euro dazu.
Hätte ich die 2000 Euro mit der Payback-Kreditkarte umgesetzt, hätte ich dafür zwar nur umgerechnet 10 Euro zurück bekommen, was im Gegensatz zu den 40 Euro von Amazon erst mal wenig erscheint, aber es gehen keine weiteren Gebühren ab! Also steht es am Ende 10 Euro von Payback gegen 2 Euro von Amazon.
Bei doppelten Umsatz würde man bei Payback 20 Euro und bei Amazon 24 Euro zurück bekommen - ab 4000 Euro Jahresumsatz lohnt die Amazon-Kreditkarte also ein wenig mehr als die Payback-Kreditkarte.


Payback-Punkte auszahlen lassen: 
Normal tauscht man die gesammelten Payback-Punkte gegen irgendwelche Prämien, jedoch ist es oft so, daß man für diese Prämien mit den Punkten mehr zahlt, als man für das Produkt auf dem freien Markt bezahlen würde. Zum Beispiel zahlt man zum Beispiel für eine Kaffeemaschine, die normal nur etwa 70 Euro kostet, bei Payback schon mal 9999 Punkte (= 99,99 Euro). Hier würde man 30 Euro verschenken!
Es gibt die Funktion, daß man die Punkte auf sein Bankkonto auszahlen lassen kann. Allerdings ist diese Funktion so gut versteckt, daß man die auf normalen Weg kaum findet. Entweder gibt man im Suchfeld auf der Startseite "Bargeld einlösen" ein, oder man folgt einfach diesem Link.
So bekommt man pro Punkt einen Cent, was dann die beste Ausbeute ist.

Ich habe erst kürzlich eine Auszahlung beantragt

Gut zu wissen: Mit Payback bekommt man neben der Kreditkarte bei vielen Shops Zusatzpunkte und außerdem gibt es oft Sonderaktionen und Coupons für weitere Zusatzpunkte - das macht einen Großteil der Gesamtpunkte aus.

Alternative DKB-Kreditkarte: 
American Express wird leider nicht ganz so häufig akzeptiert wie VISA oder Mastercard. Wer zudem keine Lust auf Payback hat (soll es ja geben), der ist mit der VISA-Kreditkarte von der Deutschen Kreditbank gut bedient. Diese ist bis auf die (recht günstigen) Sollzinsen kostenlos und auch die DKB bietet ein kleines Bonussystem an. Über die DKB habe ich bereits HIER berichtet, nur über das Bonussystem weiß ich nicht ganz so viel, weil ich es nicht aktiv nutze.


Fazit: 
Im ersten Jahr lohnt sich die Amazon-Kreditkarte auf jeden Fall, da sie im ersten Jahr kostenlos ist und man ein Startkapital geschenkt bekommt. Ab dem zweiten Jahr lohnt sich diese jedoch nicht mehr, da greift man besser zur American Express von Payback. Erst ab 4000 Euro Jahresumsatz lohnt die Amazon-Karte mehr als die Payback-Karte. 
Für wen beides nicht in Frage kommt, der ist mit der VISA-Kreditkarte der DKB bestens bedient.

Sonntag, 25. Juni 2017

Test: Domino's Pizza (Lieferung von der Filiale Mülheim/Ruhr)

Auf der Nachtschicht bestelle ich recht regelmäßig Essen von Lieferdiensten und gestern habe ich das erste mal bei "Domino's Pizza" bestellt. OK, nicht ganz: Früher hieß diese Kette "Joey's", das Angebot hat sich seit der Übernahme nicht groß verändert.

Die Webseite finde ich ein wenig unübersichtlich (im Gegensatz zu Pizza.de z.B.) und es stehen nicht mal die Pizzagrößen offensichtlich auf der Bestellseite - nur von "Classic", "Medium" und "Large" ist dort die Rede. Angaben in Zentimetern? Fehlanzeige! Ich musste mich erst Google bemühen, welches mich zur FAQ von Domino's leitete und dort erfuhr ich, daß die Größen 25, 28 und 32 cm sind. Warum so umständlich und geheimnisvoll?
Aber das ist nicht so tragisch...

Ich bestellte eine große Pizza "Cheesy Steak" (mit frischen Tomaten, zarten Steakstreifen, roten Zwiebeln, frischen Peperoni, scharfer Chili-Cheese-Sauce) und Pizza-Brötchen mit Käse, Pulled Beef und roten Zwiebeln. Der Preis: happige 17,98 Euro! Klar, das ist mit Rindersteak, aber auch die anderen Spezial-Pizzen kosten so viel, eine einfache, große Salamipizza kostet immerhin 11,99 Euro und auch die Pizza-Brötchen nur mit Käse kosten wie die Beef-Brötchen 3,99 Euro.
Aber OK... ich hatte noch nen Gutschein der mir 4,20 Euro ersparte und so war das Ganze erträglich, aber immer noch teurer als vergleichbare Pizzerien.

Nach dem Bestellvorgang kommt man auf eine Seite, wo man den Bestellvorgang live beobachten kann:

Nett gemeint, aber sehr ungenau. Die Pizza war gerade im Ofen, da sprang der Zeiger direkt auf "fertig" und hing dafür über 10 Minuten auf "Verlässt die Filiale". Ist halt ne Spielerei, die man sich auch sparen kann.

Die Pizza kam dennoch sehr pünktlich - ich hatte für eine bestimmte Uhrzeit vorbestellt.

Von der Pizza bin ich sehr begeistert! Sie war heiß, der Boden war knusprig, die Zutaten schmeckten frisch und gut. Nur ab und zu war ein Stück Steak etwas sehr fettig/zäh und vermieste kurz das Erlebnis. Richtig geil war die Chili-Cheese-Sauce!


Die Pizza-Brötchen waren etwas enttäuschend. Die Brötchen sind wesentlich kleiner, als ich sie von anderen Pizzerien kenne und der Belag wurde auch vergleichsweise sparsam verwendet. Geschmacklich OK, aber nicht so toll, daß ich die noch mal bestellen müsste.



Fazit:
Die Bestellseite ist ein wenig unübersichtlich und uninformativ, das Tracking ist mehr Schein als Sein, die Preise sind gesalzen (besser nur mit Gutschein bestellen), aber die Spezial-Pizza war schon sehr lecker und außergewöhnlich! Nur die Pizza-Brötchen waren ein wenig enttäuschend.
Ich würde wieder bestellen, aber nur mit Gutschein.



            

Sonntag, 4. Juni 2017

Homophobie im Krefelder Badminton Club 1955 (KBC)

Ich bin kein sportlicher Typ und ich mache auch nur sehr ungern Sport... die einzige Ausnahme ist Badminton! Deswegen trat ich vor einigen Jahren dem "VfL Bochum 1848 Badminton" bei und wechselte vor rund 1,5 Jahren wegen eines Umzugs zum "KBC - Krefelder Badminton Club 1955".
Ich bin ein reiner Hobbyspieler und nehme an keinen Turnieren teil, ich spiele nur aus Spaß.

Der KBC hat eine inoffizielle Whatsapp-Gruppe, in der recht viele Mitglieder sind. Der eigentliche Sinn dieser Gruppe ist ein Informationsaustausch bezüglich des Badmintons (z.B. Öffnungszeiten der Halle in Ferien und an Feiertagen), aber auch Badminton-Smalltalk (z.B. Turniere, Treffen, Veranstaltungen).
Allerdings wird diese Whatsapp-Gruppe hauptsächlich für sinnloses Gequatsche und irgendwelche Spaß-Bildchen missbraucht... Sehr nervig und deswegen traten bereits einige aus der Gruppe aus.
Der Gruppen-Chef hat erst kürzlich ermahnt, daß man bitte nicht so viel Müll posten soll - mit mäßigen Erfolg... in der Gruppe wurde weiterhin über 95% irrelevantes Zeugs gepostet, teils bis zu Hundert Nachrichten täglich.

An einem sehr heißen Tag postete ausgerechnet der Gruppen-Chef ein Foto von sich, wie er daheim im Garten sitzt, mit den Füßen in einem Wasserbecken, dabei ein Eis essend, mit dem Kommentar "Summer in the City". Das zum Thema irrelevante Posts... aber gut! Es folgte ein Kommentar einer anderen Person: "Perfekter Sommertag". Völlig normal in der Gruppe, so was wird tagtäglich gepostet! Kurz darauf postete ein anderes Mitglied dieses Foto:


(Erlaubnis zum veröffentlichen vom Urheber erhalten)

...mit dem Kommentar "CSD Düsseldorf". Einige Stunden später teilte er dann mit, daß ihm geschrieben wurde, er solle es unterlassen "solche Fotos" in der Gruppe zu posten. Er selbst war so empört darüber, daß er augenblicklich die Whatsapp-Gruppe verließ!

"Solche Fotos"? Was war denn mit "solche Fotos" gemeint? Ich hakte nach...
Es stellte sich schließlich heraus, daß sich ein Mitglied von dem Foto so sehr gestört fühlte und daraufhin den Gruppen-Chef  anschrieb, er solle etwas dagegen tun. Statt der Gruppen-Chef den Homosexuellen in Schutz nimmt, weil jeder solche Fotos postet und daran nichts auszusetzen ist, schreibt er den Betroffenen an und verbietet ihm schließlich das posten von "solchen Fotos".

Ich fragte den Gruppen-Chef, warum sein Sommer-Foto OK war, das Sommer-Foto von dem Homosexuellen aber nicht... Die Antwort: "Fotos mit Freunden... no problem. Aber nicht so." Dazu ein paar irrelevante Rechtfertigen...
Ich versuchte mehrfach heraus zu finden, was an dem Foto mit den zwei Männern nicht in Ordnung wäre, aber vom Gruppen-Chef bekam ich keine Antwort darauf.
Es entbrannte eine Diskussion zwischen drei Mitgliedern (dem Mitglied, welches das Foto meldete, einem Mitglied, welches auf der Seite des Homosexuellen und mir stand und natürlich ich selbst).
Der Gruppen-Chef hielt sich von da an aus der Diskussion heraus, genau so wie alle anderen Mitglieder der Gruppe.

Natürlich wurde mehrfach behauptet, daß angeblich niemand etwas gegen Homosexuelle hätten, aber was diese Leute nun konkret gegen das Foto hatten, das konnte niemand beantworten.
Es wurde oft wiederholt, daß das Foto sexuell anstößig wäre. Zwei normale Männer, die die Zunge heraus strecken?! Bestätigt ist, das wurde sinngemäß so geschrieben: Wären diese Männer hetero und wäre das Foto nicht auf dem CSD entstanden, dann hätte keiner ein Problem damit gehabt, ebenso wenig, wenn es ein Mann und eine Frau gewesen wäre! Und da soll man jetzt noch glauben, daß die nichts gegen Homosexuelle haben? Ist klar...

In der sonst so schreibfreudigen Gruppe gab es also:
- Zwei Mitglieder, die offensichtlich was gegen Homosexuelle haben.
- Nur ein einziges Mitglied, welches sich auf meine Seite und die des Homosexuellen stellte.
- Ein riesen Haufen Mitglieder, die stillschweigend die Aktion vom Gruppen-Chef tolerierten.

Schockiert von der Homophobie, Intoleranz und Ignoranz verabschiedete ich mich schließlich auch aus der Gruppe und bei der Gelegenheit aus dem kompletten Verein!
Ich habe mich mit zwei langjährigen Vereinsmitgliedern angelegt und das Schweigen der anderen Mitglieder zeigt mir deren Einstellung... Ich als "Neuling" habe da keine Schnitte!
Ich schrieb eine Kündigung mit der Bitte frühzeitig aus dem Verein austreten zu können - das wurde selbstverständlich abgelehnt! Begründung aus zweiter Hand: "Streit mit weniger als 1% der Mitglieder vom KBC rechtfertigen keinen sofortigen Austritt." 
Tja, nur sind das nicht nur zwei Mitglieder, sondern noch die ganzen stillschweigenden Mitglieder, die hinter diesen zwei Mitgliedern stehen und die Ausgrenzung des Homosexuellen wohlwollend tolerieren . Es ist mir so leider nicht mehr möglich mit diesen Leuten sorglos Badminton zu spielen, als wäre nichts gewesen.

Für den Krefelder Badminton Club läuft es prima weiter:
Der Homosexuelle wurde mundtot gemacht, die Whatsapp-Gruppe wird nicht weiter mit "anstößigen Fotos belästigt" (speziell homosexuellen Fotos), die Mitglieder tun als wäre nichts gewesen und ich zahle bis zum Ende des Jahres auch noch Mitgliedsbeiträge dafür! 

Und nein, es geht mir nicht um das Geld, es geht mir ums Prinzip! Ich wiederhole noch mal:
Da wird jemand nur wegen seiner Homosexualität aus der Whatsapp-Gruppe gemobbt, die zwei homophoben Mitglieder reden sich um Kopf und Kragen und die restlichen Mitglieder tolerieren stillschweigend so eine Ausgrenzung! Nein, mit solchen Leuten will ich einfach nicht mehr zusammen Badminton spielen!

Hätten sich einfach mal mehr Mitglieder gegen die zwei Homophoben gestellt und gezeigt, daß das Foto der zwei Männer überhaupt nicht schlimm ist, dann wäre das Ganze anders ausgegangen. Ein wenig mehr Toleranz im Verein und ich wäre gerne Mitglied geblieben... aber nur ein einziges Mitglied, welches sich gegen diese Intoleranz stellt, ist einfach zu wenig!

Ich werde mich die nächste Zeit alternativ ins Fitnessstudio schleppen und dann zeitig einen neuen Badminton-Verein suchen, in dem die Mitglieder hoffentlich weltoffener und nicht von gestern sind!

Samstag, 15. April 2017

Test: Samsung Galaxy Folder 2 (G1600) - modernes Klapphandy mit Android

Vorgeschichte:
Ja, ich hab mal wieder ein neues Handy... mein Samsung Galaxy Note 4 Edge hatte ich jetzt gerade mal drei Monate. An der Technik lag es nicht, das Note 4 ist technisch absolut hervorragend, kaum zu überbieten!
Mich KOTZT einfach das Design der Smartphones an, weil die alle absolut gleich aussehen!
Ein paar Leute wollten mir dann erzählen, daß die Smartphones überhaupt nicht alle gleich aussehen würden, daß z.B. ein Samsung S7 Edge ja VÖLLIG anders aussehen würde als z.B. ein iPhone. Nein! Die sehen nicht "völlig" anders aus, die unterscheiden sich höchsten in Nuancen! Wer echt glaubt ein S7 Edge würde sich optisch erheblich von einem iPhone unterscheiden, der hält auch nen VW Golf 7 für ein optisch völlig anderes Fahrzeug als einen VW Golf 6.

HIER hatte ich schon mal beschrieben was ich meine und dieses Foto verdeutlicht das noch mal:

Vielfalt früher und heute

Mir fehlen die alten Handys, was die Vielfalt angeht. Heute sind alle Handys im Grunde gleich... jedes Handy kann mehr oder weniger das Gleiche - die Unterschiede liegen nur darin, wie gut oder schlecht diese Funktionen sind. Ausnahmen davon gibt es nur sehr wenige.
Wie ich in dem oben verlinkten Blogeintrag schon schrieb, ist ein altes Handy für mich aber keine Option (wie z.B. Gleam+ oder Motorazr II V9), weil die weder Whatsapp, noch Facebook oder ne ordentliche Navigation haben. Also suchte ich nach einem modernen, aber alternativen Handy... und ich wurde in China fündig:

Mit dem Samsung Galaxy Folder 2 (G1600) - einem modernen Klapphandy! 

In Asien gibt es noch eine Menge Klapp- und Schiebehandys, die sind da noch heute angesagt.
Leider funktionieren die meisten japanischen Handys (u.a. Sharp) nicht in Deutschland.
Das Samsung Galaxy Folder 2 gehört zu den wenigen, die international funktionieren, außerdem hat es Android 6.0.1 (auch auf deutsch) und kaum* Einschränkungen.
* Zu den Einschränkungen später mehr...



Der Kauf des Handys:
Leider ist der Kauf des G1600 nicht ganz so einfach, denn man bekommt es nur aus China.
Ich entschied mich für www.Aliexpress.de. Das ist eine Plattform ähnlich eBay, wo verschiedene Verkäufer ihre Waren anbieten und es gibt auch einen sehr guten Käuferschutz wie bei eBay/Paypal.
Beim Kauf muß man aber einiges beachten:
Neben dem Kaufpreis (rund 200 Euro) zahlt man auch noch zwingend rund 10 Euro für die deutsche Garantie und dann noch Versand. Der meist kostenlose Versand dauert zwischen 24 und 60 Tagen und nur selten wird dabei eine Paketverfolgung (Tracking) angeboten. DHL Express für rund 20-30 Euro ist da sehr zu empfehlen, denn die Ware braucht nur 8-28 Tage und man kann das Paket verfolgen.
Beim Versand sollte ich noch erwähnen, daß der Verkäufer die Ware erst selbst beschaffen muß, bevor er sie verschickt - anders als bei uns, wo die Ware normal auf Lager ist und sofort verschickt wird.
Das dauert oft schon gut eine Woche, der eigentliche Versand von China nach Deutschland dauert dann nur 2-3 Tage:

Am 8.3. bestellt, am 18.3. verschickt, am 20.3 angekommen (wenn ich denn da gewesen wäre)

Das Handy mit Garantie und DHL Express kostet also schon mal 230 Euro, der Zoll bekommt 19% vom Gesamtpreis (=43,70 Euro) und DHL noch mal 14,50 Euro Kapitalbereitstellungsprovision.
Macht zusammen knapp 290 Euro! 


Die technischen Daten:
Die CPU ist ein Snapdragon 425 mit 4 x 1,4 GHz, 16 GB interner Speicher (plus MicroSD bis 128 GB), 2 GB RAM, Android 6.0.1, das Display hat 800 x 480 Pixel (246 ppi), 16,7 Mio Farben (24 Bit) auf 3,8 Zoll / 9,65 cm Diagonale, die Kameras haben 8 und 5 Megapixel und machen der Klasse entsprechend mittelmäßig gute Fotos.
Der austauschbare Akku hat zwar nur 1950 mAh, aber wegen des kleinen und eher niedrig auflösenden Displays hält der Akku wirklich locker über einen Tag durch - vielleicht sogar gut zwei Tage!
Das Handy ist 120 x 60,2 x 15,4 mm groß und wiegt 160 Gramm - geschlossen ist es also vergleichsweise kompakt, geöffnet überragt es alle Smartphones bei weitem.


Die bereits erwähnten Einschränkungen:
Für den chinesischen Markt ist kein Google vorgesehen... also auch kein Google Play App Store und auch kein Google Maps und so weiter. Einfach nachinstallieren geht leider auch nicht.
Aber viele Verkäufer (so auch meiner) flashen das Handy mit einer anderen ROM, wo dann Google vorinstalliert ist. Der Haken an der Geschichte: Man kann keine Systemupdates installieren, weil Google sonst wieder weg ist.
Außerdem werden über Google Play installierte Apps im Hintergrund KOMPLETT geschlossen, heißt im Klartext: Nach einigen Minuten schließt sich zum Beispiel Whatsapp, man empfängt keine Nachrichten mehr und bekommt auch keine Benachrichtigungen mehr. Das gilt auch für Facebook und E-Mail. Ich muß also das Handy öffnen, die App starten und erst dann trudeln die neuen Nachrichten ein - sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich kann damit sehr gut leben! Das gilt für alle nachträglich installierten Apps, nur SMS und Anrufe funktionieren wie gewohnt und problemlos.


Japanische Handy Kultur:
Wie schon angesprochen, sind in Japan Klapphandys immer noch schwer angesagt. Dort ist es auch üblich, daß die Handys "dekoriert" werden - mit Anhängern (Charms) und Aufklebern. Das hab ich mit meinem Folder 2 dann auch mal gemacht:




In der Praxis: 
Ich habe das Klapphandy jetzt einige Wochen und bin damit absolut zufrieden!
Das schreiben mit der T9-Tastatur funktioniert gut und ich bin damit inzwischen auch wieder recht zügig (so wie früher). Für Suchen oder Passwörter muß man die Tastatur im Touchscreen verwenden - das ist auf Grund des kleinen Displays sehr fummelig, aber man braucht die ja nicht so oft.
Die Kamera ist gar nicht so übel, für die normalen Schnappschüsse und Facebook-Fotos absolut ausreichend.
Dank Android 6.0.1 fehlt es an nichts, ich habe alle Apps die ich brauche! Auch wenn es Einschränkungen bei den Benachrichtigungen gibt, funktioniert alles andere einwandfrei und das auch recht zügig.
Die Optik und Haptik finde ich überragend! Das Handy sieht einfach toll aus, fällt auf und wirkt sehr edel - es ist eben ein modernes Samsung Galaxy ;)


Alternativen:
...diese gibt es kaum. Die ganzen japanischen Handys funktionieren nicht außerhalb Japans, weil die ein eigenes Netz haben - in Deutschland könnte man diese Handys nur ohne Internet nutzen.
Auf dem chinesischen Markt gibt es da ein wenig mehr funktionierende Modelle: Zum Beispiel das Lenovo A588T oder VKworld T2 - beide eher günstige Einsteigermodelle, die nicht ganz so gut ausgestattet sind.
Zur Oberklasse gehört das Gionee W909 - dies gefällt mir aber wegen dem großen Außendisplay nicht, denn dadurch sieht es wie ein normales Smartphone aus (zumindest wenn es geschlossen ist).
Das einzige Klapphandy mit Android, das offiziell für den deutschen Markt vorgesehen war, ist das LG Wine Smart H410 - allerdings ist das meistens ausverkauft und ist auch eher ein einfaches Einsteigermodell - dafür gibt es hier keine Schwierigkeiten mit dem Zoll, nachträglich installierten Google oder anderen Problemen.


Fazit:
Der Smartphonemarkt ist optisch extrem langweilig... wer was optisch alternatives haben möchte und nicht auf moderne Technik verzichten möchte, der hat keine besonders große Auswahl. Das einzige Klapphandy was für mich in Frage kam, war das Samsung Galaxy Folder 2 G1600 und ich bin damit sehr glücklich :)