Dienstag, 29. Oktober 2019

Ein ganz neuer Lebensabschnitt!

Nach langer Zeit schreibe ich mal wieder etwas sehr persönliches in meinen Blog und zwar über meine Beziehung... welche nun nach 9 Jahren beendet ist.

Natürlich gibt es in jeder Beziehung mal Probleme, aber einer guten Beziehung macht das nichts - man kann (fast?) alle Probleme klären und genau das haben wir immer recht gut geschafft. Ich war irgendwann an einem Punkt, wo ich dachte, dass sie DIE Frau für mein Leben ist.

Nur fing es dann im Januar 2019 ordentlich an zu bröckeln... der bisher tiefste und schlimmste Punkt in unserer Beziehung! Ich war kurz davor die Beziehung zu beenden, aber wir versuchten weiter diese Situation zu meistern. Es folgten satte 10 Monate mit reichlich Tiefpunkten, Ärger, Kummer, aber auch vielen schönen Momenten. Wir trennten uns sogar zwischenzeitlich für ein paar Wochen, ich zog wieder in eine eigene Wohnung und trotzdem kamen wir wieder zusammen und gaben uns eine zweite Chance...
Es half aber alles nichts: Sie musste sich schließlich eingestehen, dass sie mich nicht mehr liebt und da sie quasi einen neuen Mann hatte, war die Beziehung schließlich gescheitert und endgültig beendet.

Aber ich mache ihr da keinen Vorwurf! Man kann seine Gefühle nicht steuern und wenn sie mich nicht mehr liebt und sich mehr zu jemand anderen hingezogen fühlt, dann ist das halt so. Das gleiche hätte auch mir so passieren können, dass ich mich in irgendeine andere Frau verliebe. Das ist halt so, das muß man so hinnehmen!

Natürlich bin ich gekränkt und zum Teil auch wütend und enttäuscht, aber die letzten 10 Monate haben deutlich gezeigt, dass es einfach nicht mehr klappt. Sie liebt mich nicht mehr, hat sogar bereits einen neuen Freund und ich muß mir eingestehen, dass ich sie auch schon eine ganze Weile nicht mehr liebe.
Wenn ich mir meine Traumfrau vorstelle, dann ist das eine Frau, die mich respektiert, mich von ganzen Herzen liebt und einfach alles gibt, eben weil sie mich liebt - das alles sehe ich bei meiner Ex schon sehr lange Zeit nicht mehr.

Ich lasse sie gehen und wünsche ihr alles Gute und ich hoffe, dass sie glücklich wird - egal wie und mit wem! Ich trage keinen Hass in meinem Herzen und ich werde mein Leben auch weiter leben.

Das Leben ist zu kurz und zu schön, um einer gescheiterten Beziehung hinterher zu trauern. Die meiste Zeit mit ihr war schön, sonst wären wir nicht so lange zusammen gewesen... Ich versuche die schönen Momente in Erinnerung zu behalten, aber ich konzentriere mich ab sofort auf meine Zukunft.


Ich starte für mich jetzt einen ganz neuen Lebensabschnitt!
Ich werde wieder mehr meinen Hobbies nachgehen, wie zum Beispiel der Fotografie oder endlich mal wieder Badminton. Ich werde wieder neue Leute kennenlernen und einen neuen Freundeskreis aufbauen. Über eine neue Beziehung mag ich aktuell noch nicht nachdenken, ich habe erst mal andere Prioritäten. Aber abgeneigt bin ich sicherlich nicht, denn wie schon geschrieben: Seine Gefühle kann man nicht steuern - was passiert, das passiert eben!

Ich werde auch mehr Ausflüge machen - demnächst möchte ich zum Beispiel für 2-3 Tage nach Holland ans Meer und in nicht ganz ferner Zukunft durch England, Schottland und Irland reisen. Ich überlege mir sogar einen ganz kleinen Camper (z.B. Piaggio Porter) zu kaufen... Aber das will echt gut und lange überlegt sein, denn der Reinfall mit dem VW T4 ist nicht vergessen!

 Maastricht im Oktober 2019

Aber auch kleine Tages-Ausflüge sind bereits geplant, wie zum Beispiel Münster, Aachen, verschiedene Burgen und Schlösser oder in die Natur ins Sauerland. Ich habe viel vor!

Aktuell wohne ich mit meiner Ex zwar in getrennten Wohnungen, aber im gleichen Haus... Ich wünsche mir, dass eine Nachbarschaft funktioniert, ansonsten müsste ich halt wieder weg ziehen. Entweder innerhalb von Bochum, vielleicht aber auch irgendwo anders in den Ruhrpott, oder vielleicht sogar komplett weg nach Hamburg oder so!
Ich hatte schon mal vor etlichen Jahren die Situation, dass ich für einen neuen Lebensabschnitt die Stadt verlassen habe. Das hilft mir, mit der Vergangenheit besser abschließen zu können.
Hamburg wäre dann aber auch mit einem Jobwechsel verbunden - eben ganz neu anfangen! Das muß auch wieder stark überlegt werden... andererseits muß ich aber auch mal raus aus meiner Komfortzone, die mich eh schon lange genug beschränkt hat.


Schlusswort:
Diese 9 Jahre Beziehung haben mich stark geprägt, es war meistens eine tolle Zeit, aber es sollten eben nicht mehr als 9 Jahre werden. Das macht aber nichts, denn ich habe nun eine neue, tolle Zeit vor mir, auf die ich mich echt freue!
Ich hoffe und wünsche, dass meine Exfreundin eine genau so tolle Zeit haben wird :)

Donnerstag, 22. August 2019

Neues Handy: iPhone 8 statt iPhone SE

Das iPhone SE hatte ich jetzt 15 Monate lang - das ist für meine Verhältnisse echt lange und ich glaube, dass ich kein anderes Handy so lange hatte. Eigentlich hätte ich es noch viel länger behalten, denn ich war damit immer sehr zufrieden: Es ist sehr kompakt, leistungsstark und hat immer noch das aktuellste Betriebssystem (iOS 13), obwohl das iPhone SE von 03/2016 ist (die meisten Hersteller halten ihre Smartphones nur 1-2 Jahre aktuell).
Alles super! Bis auf einen Punkt... die Kamera! Diese stammt aus dem iPhone 6s von 09/2015 und war für schnelle Schnappschüsse ganz OK - mehr aber auch nicht!
Fotos in der Wohnung (zum Beispiel für eBay) waren kaum möglich, es musste schon taghell sein, damit die Fotos gut wurden.

Das war mir lange Zeit egal, weil ich auch noch eine richtige Kamera habe. Jetzt wurde ich jedoch auf Youtube, Instagram und Facebook wieder aktiver und da brauchte ich einfach eine vernünftige Handykamera, mit der ich dann auch mal filmen konnte. Das iPhone SE war für die Zwecke einfach nicht mehr gut genug :(

Ich habe lange überlegt, welches Smartphone ich mir als nächstes holen sollte...
Auf jeden Fall wieder ein iPhone (hat mich einfach überzeugt).
Es sollte wieder kompakt sein, weswegen die Max/Plus-Modelle und das XR schon mal ausschieden. IPhone X oder gar Xs? Nö, die sind mir einfach zu teuer! Nicht dass ich das Geld nicht hätte, mir geht es da ums Prinzip! Außerdem sind die mir alle zu groß.
Es blieb also nur das iPhone 8 von 09/2017 übrig: Es ist nur minimal größer als das SE, deutlich leistungsfähiger (obwohl ich in Sachen Performance nie Probleme mit dem SE hatte) und am wichtigsten: die Kamera ist deutlich besser!

iPhone 8 (je links) und iPhone SE (je rechts) im Vergleich - kaum ein Unterschied!

Da mir die 64 GB Speicher beim SE vollkommen ausreichten, entschied ich mich beim iPhone 8 auch für die "kleine" 64 GB Variante. Ich habe ein quasi unbenutztes Ausstellungsstück für 400 Euro ergattert. Ein iPhone Xs wäre etwa doppelt so teuer gewesen.

Inzwischen habe ich das iPhone 8 etwa drei Wochen und ich bin wirklich sehr zufrieden damit! Es ist unwesentlich größer, es passt noch gut in die enge Jeans und die Kamera ist wirklich gut! Die Fotos werden viel schärfer, knackiger und auch bei Dunkelheit bekommt man noch absolut akzeptable Fotos zustande.

Ich habe da mal ein Vergleichsfoto gemacht! Ich wollte eigentlich noch mehr machen, aber egal... das eine Foto muß jetzt reichen:

Links iPhone SE, rechts iPhone 8 (vergrößert)

Ein Schnappschuss in den Garten, es war echt schlechtes Wetter und nicht sonderlich hell.
Klar, beide Fotos sehen eher schlecht aus, aber das vom iPhone 8 ist dennoch merklich schärfer. Besonders deutlich wird das, wenn man den dunklen Bereich am Baum vergrößert:

Links iPhone SE, rechts iPhone 8 (stark vergrößert)

An der Stelle sollte ich erwähnen, dass die Auflösung bei gleichen Smartphones identisch ist: 12 Megapixel! Aber das iPhone 8 hat mit f/1.8 die lichtstärkere Kamera (iPhone SE f/2.2), einen Bildstabilisator und eine besser arbeitende Software. Und so holt man aus 12 MP eben viel mehr raus.

Ich hätte gerne mehr Beispiele gezeigt, aber die Chance habe ich leider vertan...
Glaubt mir einfach: Den unterschied merkt man deutlich!

Fazit:
Ich bereue den Umstieg nicht und bin jetzt rundum zufrieden. Ich hoffe, dass mich das iPhone ein paar Jahre begleiten wird und dass so schnell kein Neukauf notwendig wird.
Da das iPhone 8 sollte immerhin noch bis mindestens Ende 2021 frische Updates bekommen (4-5 Jahre lang).
Wer sich 2019 für ein neues, kompaktes und günstiges iPhone zulegen möchte, dem empfehle ich das iPhone 8 - das in meinen Augen aktuell beste Preisleistungsverhältnis. Wer es eine Nummer größer mag und in den Genuß einer zusätzlichen Zoomkamera kommen möchte, dem kann ich für rund 100 Euro mehr das iPhone 8 Plus ans Herz legen.

Sonntag, 28. Juli 2019

Meine aktuelle Kamera-Ausrüstung! (EOS 80D, iPhone 8, Brinno,...)

Nachdem ich einige Jahre lang keine digitale Spiegelreflexkamera hatte, habe ich mich jetzt wieder komplett eingedeckt. Ich möchte wieder meinem alten Hobby Fotografie nachgehen und das diesmal ernsthafter und intensiver als je zuvor.
Ich habe dafür meinen alten Instagram- und Youtube-Account reaktiviert, sowie eine ganz neue Facebook-Seite zum Thema Bochum erstellt.

Meine aktuelle Kamera-Ausrüstung:

Kameras:
- Canon EOS 80D DSLR
- Brinno TLC200pro Zeitraffer-Kamera
- iPhone 8 

Objektive:
- Objektiv: Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM
- Objektiv: Canon EF 50mm 1:1.8 STM
- Objektiv: Tamron AF SP 70-300mm 1:4-5.6 Di VC USD
- Objektiv Canon EF-S 18-135mm 1:3.5-5.6 IS STM
- Objektiv Tokina ATX 100mm 1:2.8 Pro D Makro 

Weiteres Zubehör:
- 64 GB Speicherkarte (170MB/s)
- Kleines, flexibles Stativ und großes Stativ
- zwei Ersatzakkus mit Ladestation
- Handschlaufe und Schultergurt statt dem normalen Canon-Trageband
- Funkauslöser
- 1000er ND-Filter
- Rode VideoMicro Mikrofon

Für den Videoschnitt benutze ich das kostenlose Programm OpenShot Video Editor

Mittwoch, 19. Juni 2019

Freenet FUNK: billig, billiger, absolut kein Service!

Ich hatte die echte LTE-Flatrate von O2 ("Free Unlimted Flex", monatlich kündbar), welche monatlich 65 Euro kostet. Ich berichtete bereits HIER darüber.
Nun kam "Freenet FUNK" ins Spiel, die das Gleiche für nur 30 Euro anbieten (sogar täglich kündbar), allerdings mit einigen Einschränkungen:

1. Vertragsverwaltung nur per App - das ist kein Problem.
2. Kein Roaming - bin eh nie im Ausland.
3. Bezahlung nur per Paypal - hab ich, mach ich gerne.
4. Service nur über WhatsApp - hab ich auch, finde ich praktisch.

Prima! Also ich kündigte ich meinen O2-Vertrag, wechselte zu FUNK und sparte von nun an 35 Euro monatlich!

Das böse Erwachen kam jedoch schnell:
Das mit der App oder dem Roaming störte mich weiterhin nicht. Das mit Paypal war allerdings schon etwas nervig, denn Freenet bucht den Beitrag täglich ab: jeden Tag 99 Cent! Jeden Tag eine Paypal-Benachrichtigung, jeden Tag eine Mail und jeden Tag 99 Cent auf der Kreditkartenabrechnung! Nervig... aber verkraftbar!
Viel schlimmer: Das mit meiner Rufnummermitnahme klappte nicht!

Da tut sich rein gar nichts!

Die Portierung meiner alten Handynummer sollte nur ein paar Tage dauern, maximal 10 Tage. Es tat sich aber nichts! Nach 10 Tagen meldete ich mich per Whatsapp beim Kundenservice, dass meine Nummer noch nicht portiert wurde und ich bekam die Antwort, dass das komisch wäre und dass man dies an das "Portierungsteam" weitergeben würde. Ein paar Tage später erkundigte ich mich erneut, was denn nun der Stand der Dinge wäre - man würde sich darum kümmern... Ich fragte nach ein paar Tagen erneut und nach insgesamt 20 Tagen erneut...

Vier Anfragen, vier mal inhaltslos vertröstet! 

Man hat auch keine Chance die anders zu erreichen, um das Problem irgendwie zu lösen. Man schreibt denen per Whatsapp und nach ein paar Stunden (oder nach einem Tag) wird man inhaltslos abgespeist. Nachhaken und Druck machen half nichts!

Unter meiner alten und überall bekannten Nummer war ich nicht mehr zu erreichen und wenn die 30-Tage-Frist der Nummernfreigabe abgelaufen wäre, wäre meine Nummer einfach weg gewesen! Das wäre extrem tragisch gewesen, da ich seit einer Ewigkeit meine sehr tolle, einfach zu merkende Nummer habe, die ich ungern verlieren möchte.

Freenet FUNK war somit für mich gestorben... 
Ich kontaktierte O2 per Facebook-Messenger (hätte auch telefonisch oder über die O2-Webseite funktioniert) und sofort wurde die Reaktivierung meines alten Vertrages eingeleitet. Das sollte eigentlich ein bis drei Tage dauern, als nach drei Tagen aber nichts passiert ist, kontaktierte ich O2 erneut... immerhin hat man bei O2 das Gefühl, dass sich da kompetente Leute um einen kümmern und dass man nicht abgespeist wird. Ich bekam echte Informationen dazu, wie der Stand der Dinge ist! Am nächsten Tag war mein Vertrag schließlich reaktiviert und ich hatte meine alte Nummer wieder zurück.

Was mir im Nachhinein noch bewusst wurde: Ein Tag Kündigungsfrist heißt andersherum, dass Freenet auch mir innerhalb eines Tages kündigen könnte. Genau solche Situationen gab es in der Vergangenheit häufig bei Billiganbietern: Nutzt ein Kunde eine Flatrate zu viel, wird er einfach aus Kostengründen gekündigt. Bei FUNK stünde man von einen auf den anderen Tag ohne aktiver SIM da!
Freenet hat zwar schon getwittert, dass die keine Poweruser kündigen werden, aber der Tarif ist gerade erst gestartet... das wäre mir einfach zu riskant! 


Fazit: 
65 Euro monatlich tun schon ein wenig weh... aber durch Freenet FUNK habe ich verstanden wie wichtig guter Service sein kann - dafür zahle ich dann gerne auch mehr!
Service über Whatsapp ist generell nichts schlechtes, aber der Service sollte ganz einfach auch gut sein - so wie bei O2!

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezept: Vegane, asiatische, gebratene Nudeln

Das komplette Rezept (mit Zubereitung) findet ihr auf Youtube:


Zutaten für zwei Personen:
- drei Portionen asiatische Schnellkochnudeln
- Karotten
- Blumenkohl
- Frühlingszwiebeln
- Knoblauch
- Salz und Pfeffer
- Sojasauce
- Algen/Nori
- Süße (Zucker oder Stevia)
- Schärfe (z.B. Sambal Oelek)
- Sonnenblumenöl zum anbraten
- Sesamöl für den Geschmack

Bei den Zutaten kann man natürlich variieren. Die Algen sind kein Muß, man kann auch anderes Gemüse und Pilze nehmen. Auch die Würzung ist Geschmackssache.

Zubereitung:
- Die Schnellkochnudeln in warmen Wasser einweichen
- Gemüse und Knoblauch klein schneiden und in Sonnenblumenöl kurz anbraten (außer das Grün von den Frühlingszwiebeln)
- Wasser zum Gemüse geben und Gemüse gar kochen
- wenn kein Wasser mehr in der Pfanne ist, Nudeln und Gewürze dazu geben und ordentlich anbraten
- kurz vor Ende die grünen Frühlingszwiebeln und die Algen dazu geben


Guten Appetit :)


Dienstag, 11. Juni 2019

Vom Blogger zum Vlogger - ich bin jetzt bei Youtube!

Meinen Blog "Birger Unterwegs" gibt es seit 2008 und zusammen mit "Birgers Autoblog" habe ich bis jetzt über 409.000 Klicks - danke dafür :)
Der Autoblog hat zumindest ein Konzept, "Birger Unterwegs" eher nicht... hier schreibe ich einfach über alles und das in den letzten Jahren nichtmal besonders oft.
Ich bemühe mich aktuell in beiden Blogs wieder mehr zu schreiben, aber darüber hinaus vlogge ich jetzt auch bei Youtube! Ich versuche es zumindest...

Meinen Youtube-Kanal zum Blog gibt es auch schon seit 2014 und dort habe ich bisher 15 Videos mit insgesamt knapp 44.000 Klicks und sage und schreibe 12 Abonennten :D
Also kaum der Rede wert...
Ich habe den Kanal aber auch derbe vernachlässigt und die Videos dort waren eher begleitend zum Blog und für sich alleine haben die Videos nicht immer Sinn gemacht.
Kurz: Ein sinnloser und belangloser Kanal! 

Durch verschiedene Vlogger, die ich mir regelmäßig und gerne anschaue, habe ich voll Bock drauf selbst zu vloggen und dank meiner neuen Canon EOS 80D (die ich mir eigentlich nur zum fotografieren gekauft habe) hab ich auch direkt eine professionelle Vlogging-Cam am Start - das wars dann aber auch schon mit der Professionalität auf dem Kanal ;) Also einfach mal drauf loslegen und schauen was passiert...

Hier ist mein erster Vlog, der nur eine kurze Vorstellung ist:


Ja, ich bin noch reichlich nervös... ist echt das erste Mal in der Form vor der Kamera!
Professionell ist das Ganze natürlich nicht, genau so wenig wie mein Blog. Der Vlog wird eigentlich wie mein Blog.
Ich würde mich dennoch über ein Like und ein Abo freuen :)

Montag, 10. Juni 2019

Verlogene, vegane Youtuberin "JANAklar"

Ich habe erst vor ein paar Tagen einen ausführlichen Blog-Eintrag über scheiß Veganer geschrieben, aber "JANAklar" hat einen eigenen Blog-Eintrag verdient!

Vor etwa nem 3/4 Jahr wurde ich Fan von Jana, als ich begann ihre Videos über Minimalismus zu schauen. Ich fand die Videos sehenswert, Jana kam sympathisch rüber, der Inhalt war interessant und es half mir echt weiter. Sie machte auch Videos über Veganismus, die ich mir ebenfalls anschaute. Und da ich damals eh schon "fast" vegetarisch lebte, wagte ich dank ihr den Sprung zum Veganismus und ich bin bis heute noch gerne vegan. Alles super!

Dann kam irgendwann ein Werbevideo für irgendeinen Bluetooth-Lautsprecher - das Video hat sie inzwischen wohl gelöscht? Ich fand das sehr komisch, das passte nicht zur minimalistischen Jana, die jetzt plötzlich solches Zeugs an die Leute bringen will.
Aber OK... juckt keinen! Aber das war der Anfang vom Untergang...

Einige Zeit später kam ein fragwürdiges Video:
"Minimalistisch packen - 3 Wochen Hawaii MIT DEM RUCKSACK - Nachhaltig(er)"
Ja... da hab ich mich schon gefragt, was ein Interkontinentalflug mit Minimalismus oder gar Nachhaltigkeit zu tun hat. Hier ging es dann definitiv in die Richtung, die ich in meinem Blogeintrag "scheiß Veganer" beschreibe.
Klar ist es in Ordnung in den Urlaub zu fliegen und damit die ganze Welt zu verpesten... für Leute denen das echt scheißegal ist, ist das völlig OK! Wer aber was von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Regionalität faselt, der sollte einfach nicht fliegen!

Wasser predigen und Wein saufen! 

Es folgten dann noch einige Videos zu und aus Hawaii, was mir dann schon gewaltig auf den Sack ging! Jana war da schon irgendwie für mich gestorben...

Zuletzt hat sie wieder mal ein neues Werbe-/Kooperationsvideo online gestellt: diesmal ging es um Hofer (gehört zu Aldi Süd und ist in Österreich). Sie schwärmt im Video davon wie toll doch Aldi ist (ich sag jetzt Aldi dazu!), was es dort für tolles Obst und Gemüse gibt.
Dass Aldi die Massentierhaltung erst so richtig in Schwung gebracht hat und noch heute der schlimmste Verursacher für Massentierhaltung ist (billiges Fleisch, billige Milchprodukte, billige Eier), interessiert die Veganerin in diesem Moment natürlich nicht.
Aldi zahlt wohl zu viel, um die für irgendwas zu kritisieren.

Und hat sie nicht mal auf YouTube oder Instagram erwähnt, dass sie Obst und Gemüse am liebsten auf dem Markt kauft? Ich finde es nicht mehr... für Aldi gelöscht? Ich weiß es gerade echt nicht nicht. Ich hab irgendwie in Erinnerung, dass sie gerne auf Wochenmärkte und in Bio-Läden geht... kann mich da aber auch täuschen. 

Ich habe unter ihr Aldi-Video dann auch mal meine Meinung geschrieben, dass ich das alles nicht gut und sehr verlogen finde und dass ich mein Abo nun kündige... und tatsächlich habe ich von ihr dann eine arg freche Antwort erhalten. Was ich und sie geschrieben haben, ist uninteressant, interessant ist, dass sie überhaupt reagiert hat!
Denn die letzten Monate hatte ich sie mehrmals bei YouTube und bei Instagram wegen Foodsharing befragt (als damaliger Fan und wirklich freundlich) und leider nie eine Antwort erhalten. Also lernen wir daraus:

Freundliche Fragen zu einem nachhaltigen Lebensstil werden nicht beachtet, 
aber die Werbepartner werden umgehend in Schutz genommen.

Natürlich muß der nächste Langstreckenflug finanziert werden, das macht man dann auch mal gerne mit dem schlimmsten Massentierhalter überhaupt! Nestlé soll wohl auch recht gut bezahlen... die haben ja schließlich auch vegane Produkte die man bewerben kann.

Scheiß auf Tiere und Umwelt - ich bin vegan!

Also ich bin mit "JANAklar" fertig! Es war echt mal schön, hat früher Spaß gemacht, hat mir beim Minimalismus ansporn gegeben und mich zum Veganismus geführt.
Aber inzwischen besteht der Kanal nur noch aus verlogenen Videos und aus ganz viel Selbstdarstellung. Schade, einfach nur schade... aber sie ist eben auch nur eine ganz normale Veganerin, wie sie genau in mein Weltbild passt -.- 

P.S.: "Vegan ist ungesund" sehe ich auch gaaaaaanz laaaaangsaaaaaam abdriften...


*UPDATE 19.06.2019*
Jana hat jetzt ein neues Video veröffentlicht, in dem sie das mit den Flugreisen ein wenig kritisch betrachtet und überdenkt. Wäre ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sie in Zukunft auf Flugreisen verzichten würde und Umweltschutz nicht mehr nur predigen würde, sondern auch aktiv leben würde. Ich fände es toll von ihr!

Montag, 3. Juni 2019

Konsum, Arbeit und Ansprüche minimalisieren und das Leben genießen!

Vorab: Dieses Thema sprengt so dermaßen den Rahmen, dass ich mich hier einigermaßen kurz halten werde und dafür nach und nach verschiede Punkte noch mal in extra Blogeinträgen unter dem Oberbegriff "Minimalismus" veröffentlichen werde.

Das Leben besteht aus einem Teufelskreis aus Konsum, Arbeit, Schulden und Depressionen, wie ich in den letzten Jahren selbst erleben musste.

2002 (da war ich 21 Jahre alt) musste ich gezwungenermaßen in meine erste eigene Wohnung ziehen - Recklinghausen, 44 qm, 2 Zimmer, gar nicht mal so klein für die erste Wohnung. Damals übernahm ich noch die Möbel der Vormieterin, viel Zeugs aus meiner Kindheit und Jugend besaß ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Mein gesamter, persönlicher Besitz passte quasi in einen Renault Kangoo.

Danach folgte eine 60 qm Wohnung und schließlich eine 70 qm Wohnung, in der ich aber nicht mehr alleine wohnte. Meine damalige Beziehung ging nach 4 Jahren in die Brüche und ich zog in meine bis dato kleinste Wohnung: Mülheim an der Ruhr, 37 qm, 1 Zimmer, aber zwei Kellerräume die bis unter die Decke vollgestopft waren! Die kleine Wohnung war ebenfalls reichlich gefüllt.  

Mein gesamter, persönlicher Besitz benötigte rund drei große Mercedes Sprinter. Ein Umzug fand sogar mal mit einem 7,5 Tonnen LKW statt!

Zu der Zeit bekam ich meinen ersten richtigen Vollzeitjob (den ich noch heute ausübe) und ich gab das verdiente Geld fleißig mit beiden Händen aus!
Ich kaufte Haufenweise Krimskrams, Elektronik, Motorräder, Roller, machte Schulden, machte den Autoführerschein, kaufte ein Auto und schließlich eine Eigentumswohnung, die ich an meine Schwester vermietete... allerdings verstritten wir uns, ich musste die Wohnung mit Verlust verkaufen und so stand ich am Ende mit insgesamt 20.000 Euro Schulden da!

2010 kam ich mit meiner jetzigen Freundin zusammen und 2011 zogen wir zusammen nach Bochum: über 70 qm, 2 Zimmer und ein großer Kellerraum. Ich häufte immer mehr Gerümpel an...
2015 zogen wir nach Mülheim in ein Mobilheim mit nur noch rund 40 qm. Dafür musste ich mein Hab und Gut ordentlich reduzieren, weil der Platz einfach fehlte.
Ich konnte mein Zeugs einigermaßen reduzieren und entdeckte so gaaaaanz langsam den Minimalismus für mich.
Ich fing an den Konsum leicht zurückzuschrauben, dafür arbeite ich viel mehr, um meine zwei Kredite (20.000 Euro Altlasten und noch mal 20.000 für das Mobilheim) abzubezahlen.
2018 mussten wir aus rechtlichen Gründen das Mobilheim wieder verkaufen (immerhin ohne Verlust) und zogen zurück nach Bochum. Wir entschieden uns bewusst für eine etwas kleinere Wohnung: 48 qm, 2 Zimmer, mit Garten und Kellerraum. Wir leben inzwischen so minimalistisch (besonders meine Freundin), dass die Wohnung fast schon leer wirkt. Kein Vergleich zu den vollgestopften Wohnungen zuvor und auch der Keller ist relativ luftig gefüllt. 
Wie ich mein Hab und Gut erfolgreich reduzieren konnte, werde ich später in einem extra Blogeintrag noch ausführlicher erzählen.

Die 20.000 Euro Altlasten bereiteten mit große Sorgen und schlaflose Nächte, ich war nervlich echt am Ende und hatte (unbegründete) Angst meinen Job zu verlieren und dann meine Schulden nicht mehr abbezahlen zu können. Ich arbeite sehr viel und gab weniger aus, um die Schulden möglichst schnell abzubezahlen können. Anfang 2018 kaufte ich mir dennoch den Smart Fortwo und den Honda Roller auf Pump. Neben den Ratenzahlungen legte ich zusätzlich jeden Monat mindestens(!) 600 Euro zur Seite, um den Kredit Ende 2018 schließlich vorzeitig abbezahlen zu können. Endlich schuldenfrei!
Ich beschloss meine Ausgaben von nun an möglichst gering zu halten und ich reduzierte ganz langsam meine Arbeitszeit. Ein tolles Gefühl!

Knapp 2 Monate lang ging es mir hervorragend und ich hatte keinerlei Sorgen wegen Finanzen, Job oder Zukunft, da traf mich der nächste Schicksalsschlag im Januar 2019: diesmal auf menschlicher Ebene... Wieder war ich verzweifelt, am Boden zerstört und ich konnte wieder nicht vernünftig schlafen. Kann ich echt immer nur unglücklich sein?
Das war endgültig der Zeitpunkt, wo ich die Schnauze gestrichen voll hatte und generell extrem umdenken musste:

Es kann nicht sein, dass das persönliche Glück und Wohlbefinden immer nur von Geld, Job, Konsumgütern und anderen Menschen abhängig ist!

Um mein Leben richtig genießen zu können, muß ich mich also von allen Zwängen und Verpflichtungen verabschieden - so gut es eben möglich ist...

Menschen: 
Im Kopf befreite ich mich von der Zwangsvorstellung, dass bestimmte Menschen unglaublich wichtig für einen wären und dass man ohne sie unglücklich wäre. Menschen kommen und gehen, sie bringen Glück und Unglück. Das darf man sich alles nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Man sollte den Moment so gut wie möglich genießen und dabei nie vergessen, dass es jeden Moment vorbei sein könnte.
Man kann sich auch auf keine Menschen verlassen, wie ich oft genug selbst erleben musste: sei es Familie, Kumpels, Kollegen oder Exfreundinnen. Ich wurde einfach zu oft enttäuscht! Immer und immer wieder...
Aber das macht mir nichts mehr, ich habe daraus gelernt und habe jetzt eine entsprechende Einstellung: "Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen!" oder auch ganz banal: "Ich hasse Menschen!"  

Konsumgüter:
Wir haben eine tolle Wohnung mit einem tollen Garten, die pro Person gerade mal knapp 300 Euro kostet - warm mit allen Nebenkosten wie Strom, Versicherungen, Internet und was sonst noch so anfällt. Für mich ist es inzwischen unvorstellbar, wie man sich 20, 30 oder gar 40 Jahre lang mit dem Abbezahlen eines viel zu großen Hauses beschäftigen kann.
Auto, Smartphone, Fernseher: Alles muß groß und teuer sein und möglichst regelmäßig neu gekauft werden. Bullshit! Kleinwagen statt SUV, Smartphone und Fernseher gehen auch paar Jahre länger. Nicht immer nach dem Größten und Teuersten schauen!

Ich kaufe nicht nur weniger, ich versuche zudem immer mehr nach dem Prinzip des Minimalismus zu leben und meinen vorhandenen Besitz zu reduzieren. Viel Besitz stresst das Unterbewusstsein, das habe ich deutlich gemerkt! Die letzten paar Jahre ich habe ich verdammt viel verkauft, verschenkt und weggeworfen (was echt gar nichts mehr wert war) und nun besitze ich so wenig wie lange nicht mehr.

Als Beispiel  der Kleiderschrank: Früher hatte ich den typischen 2 Meter breiten und 2 Meter hohen Kleiderschrank, der bis auf den letzten Zentimeter gefüllt war. Heute besitze ich nur noch eine kompakte Kommode, von der gerade mal vier Fächer mit meiner Kleidung gefüllt sind.

Ich arbeite weiter daran, noch weniger zu besitzen und vor allem noch weniger zu konsumieren. Zu dem Thema werde ich in einiger Zeit noch mehr schreiben.

Arbeitsplatz und Geld:
Auch dieses Thema werde ich in naher Zukunft detaillierter ausführen. Nur so viel: da ich meine Fixkosten drastisch reduzieren konnte, kann ich auch meine Arbeitszeit reduzieren. Von ehemals 200 Stunden pro Monat arbeite ich aktuell nur noch 168 Stunden und vermutlich werde ich in naher Zukunft nur noch 156 oder gar 132 Stunden im Monat arbeiten (was bei meinen 12-Stunden-Schichten einer 2,5-Tage-Woche entspricht).

Ohne Schulden und übermäßigen Konsum kann man weniger arbeiten!

Ich konnte meine gesamten Fixkosten (wirklich alles inkl. Auto!) auf 700 Euro drücken - so habe ich zum Beispiel bei einem 1400 Euro Gehalt satte 700 Euro übrig, die ich mir auf den Kopf hauen oder sparen kann. Bei der gewünschten 2,5-Tage-Woche hätte ich netto etwa 1050 Euro, ich könnte die Fixkosten auf 550 Euro drücken und hätte so immer noch 500 Euro zur freien Verfügung. Das reicht für ein angenehmes Leben mit viel Freizeit! Schaffe ich es auf mein Auto komplett zu verzichten, würde ich noch mal enorm viel Geld einsparen.

Wohlbefinden: 
In mir macht sich langsam Seelenfrieden breit... naja, nenne ich es doch lieber Wohlbefinden, das ist weniger abgedroschen.
Ich habe keine Last mehr auf den Schultern, was Geld/Schulden, Job und Menschen angeht. Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung, keine Zukunftsängste.
Ich arbeite weniger, habe mehr Freizeit, ich genieße meine Zeit, ich werde langsam zum Müßiggänger und Minimalisten.
Ich bin noch nicht am Ziel, ich bin eher noch relativ am Anfang, aber ich komme recht schnell voran. Besonders eilig habe ich es zum Glück eh nicht.
Es läuft :)


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Samstag, 1. Juni 2019

(Die meisten) Veganer sind super nervige, ätzende Arschlöcher! *UPDATE*

Bevor losgeschrien wird, dass ich ja gar keine Ahnung habe: ich bin selbst Veganer. Ich kriege also sehr viel mit und spreche hier aus eigener Erfahrung. Und natürlich sind nicht alle Veganer so... aber verdammt viele!
Und nein, ich selbst bin auch kein Vorzeige-Veganer oder Hardcore-Öko - das habe ich auch nie von mir behauptet und ich belehre auch nicht dauernd andere. Aber ich praktiziere auch keine Doppelmoral, oder rede mein schlechtes Verhalten schön.

Vor über einem halben Jahr war ich selbst noch kein Veganer, aber ich habe sehr wenig Fleisch gegessen. Ich habe mich damals auch geweigert vegan zu werden, weil ich nicht "wie die" sein wollte. Denn woran denkt man als erstes, wenn man "Veganer" hört? Richtig: "Och neee, nerv mich nicht!" Und ja, genau so sind Veganer auch! Sie nerven absolut jeden!
Ich versuche möglichst so wenig Leuten wie möglich zu sagen, dass ich Veganer bin, weil das eben nur Probleme macht und die Leute direkt genervt sind. Auf der Arbeit haben ein paar Leute das zufällig mitbekommen und die erste Reaktion war ein Augenverdrehen - verständlich!
 
Ganz schlimm im Internet, wo die alle permanent mit einem erhobenen Finger unterwegs sind und den Fleischessern erzählen, wie dumm es doch ist Fleisch zu essen. Die erreichen damit nur das Gegenteil! Ich glaube niemand wurde jemals vegan, weil er zuvor von einem penetranten Veganer beleidigt wurde... ich auf jeden Fall nicht! Bei mir hatte es andere Gründe und ich habe mich für mich dafür entschieden. Und genau deswegen gehe ich anderen auch nicht auf den Sack. Ich bin jetzt seit über einem halben Jahr vegan und ich glaube ich habe noch nie einen Fleischesser irgendwie beeinflussen wollen, geschweigedenn beleidigt oder genervt! Meine Freundin ißt Fleisch und ich bin immer noch mit ihr zusammen und küsse sie sogar - das ist etwas, was viele Veganer nicht machen! Die beenden Freundschaften und Beziehungen, weil Fleisch ja angeblich soooo ekelhaft ist - aber hauptsache Ersatzprodukte essen, die genau so schmecken wie Fleich.

Seit ich vegan bin, bin ich verstärkt in veganen Gruppen bei Facebook und in veganen Kanälen bei Youtube unterwegs.
Veganer feiern in erster Linie sich selbst: sie halten sich für unglaublich überlegen, was sie auch ständig allen Leuten mitteilen müssen. Sie haben die einzig wahre und richtige Ernährungsform und alle anderen sind blöd. Und weil Veganer ja so unglaublich toll sind, dürfen sie sich andere Dinge erlauben: Zum Beispiel die Umwelt mit Flugreisen und dicken SUVs verpesten, extra viel Plastikmüll produzieren oder auch zu dem sonst so verhassten Nestle-Konzern greifen - denn man ist ja vegan, das gleicht das wieder aus.
Ganz einfach nein! Vegan spart man zwar etwas CO2 ein und schont die Umwelt und ist auch frei von Tierleid, aber wer dann mit dem Flugzeug fliegt, dem dicken SUV herumfährt und extra viel Plastikmüll prodzuziert, der ist unterm Strich einfach eine Umweltsau! Da kann man noch so vegan sein.
Natürlich gibt es dann Veganer die damit argumentieren, dass es ihnen nur um die Tiere geht, nicht um die Umwelt. Gut, das ist dann zumindest ehrlich und daran ist dann nichts auszusetzen! Aber dann sollen diese Leute nicht mit erhobenen Zeigefinger herumlaufen und anderen erzählen was sie alles falsch machen!

Ein prima Beispiel ist gerade der lächerliche Hype um den veganen "Beyond Meat Burger" - ein reichlich teures Fertigprodukt aus den USA. Das gibt es jetzt auch bei Lidl - zwei Burger-Patties für 4,99 Euro!
Die Veganer flippen komplett aus! Besonders schlimm in der Facebook-Gruppe "Vegan-Tipps für alle" (von der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt"). Die Veganer veranstalten riesige Hamstereinkäufe bei Lidl und posten dann auch noch stolz Fotos davon... so nach dem Motto "Ich habe 50 Packungen, mir egal, dass die anderen nichts mehr abbekommen" - sehr nett und sozial... Aber so kennt man Veganer. Und alle anderen Veganer feiern das ohne Ende (bis sie realisieren, dass sie deswegen keine mehr abbekommen)!

Quelle Facebook

Es gibt reichlich Leute, die sich 10, 20 oder gar 50 Packungen gekauft haben. Fragt man die, ob die Burger wirklich so gut schmecken, kommt häufig die Antwort "Keine Ahnung, hab die noch nicht probiert." Die Leute geben also tatsächlich bis zu 250 Euro für einen Haufen Fertigessen aus, von dem sie nichtmal wissen wie es schmeckt! Was für eine dreckige, gelenkte Konsumgesellschaft! Hauptsache kaufen!! KONSUM!!!

In der Gruppe "Bochum Vegan" wurde freundlich darum gebeten nicht alle Packungen weg zu kaufen... und da postet trotzdem jemand folgendes darunter:

Quelle Facebook

Ich zähle 16 Packungen! Wie unfassbar asozial ist das bitte? Besonders in dem Fall hier: "Bitte kauft nicht so viele aufeinmal, dass andere auch was davon haben." - "Nein,ich habe alle gekauft, so dass niemand anderes was davon hat!" 
Noch egoistischer geht es kaum... aber das ist ein recht typischer Veganer, denn genau das haben viele getan. Einer der Admins findet das alles sehr lustig und kann es gar nicht verstehen, dass man auch auf andere Rücksicht nehmen sollte. Ein typischer Veganer eben: "Scheiss auf alles und jeden, hauptsache ich bin gut versorgt!"  

Heute ist das Geheule auf der Facebook-Seite von Lidl groß: Massig Veganer beschweren sich, dass keine "Beyond Meat Burger" mehr vorrätig sind. Wer hat Schuld? Die paar Veganer, die sich den ganzen Einkaufswagen damit vollgepackt haben, oder Lidl, die nicht mit so vielen asozialen Egoisten gerechnet haben? Richtig: Lidl ist schuld!

Aber wehe man kommt denen dann damit, dass Fertigessen ungesund ist.
Meine Freundin hat mir einen super leckeren, veganen Burger gemacht:


Alles selbst gemacht (bis auf die Brötchen, die sind aus dem Müll containert): die Burger-Patties sind aus roten Linsen und Haferflocken, die Saucen, die Kartoffelspalten... alles selbst gemacht und die Zutaten sind hauptsächlich containert.
Das habe ich in der Gruppe "Vegan-Tipps für alle" gepostet und die Reaktionen waren eine Katastrophe: ich wurde beschimpft, beleidigt und gefragt, was ich denn gegen Fertigessen hätte...
Also mit anderen Worten: Veganes Fertigessen ist super gut, für selbstgemachtes Essen hat der hippe Veganer keine Zeit und ich soll das nicht schlechtreden (was ich nichtmal getan habe). Mit gesunden und nachhaltigen Essen haben Veganer einfach nichts am Hut.


Ich könnte eigentlich ewig weiter schreiben, aber ich fasse jetzt einfach mal kurz zusammen, was ich die letzten 6 Monate gelernt habe:

Umwelt verpesten ist OK - so lange man vegan ist.
Viel Plastikmüll ist OK - so lange man vegan ist. 
Produkte von Nestle sind OK - so lange man vegan ist.
Rechtradikale Politiker sind OK - so lange diese vegan sind. 
Unkontrollierter Konsum ist OK - so lange man vegan ist. 
Rücksichtslosigkeit/Egoismus ist OK - so lange man vegan ist. 
Lebensmittel wegwerfen ist OK - so lange man vegan ist. 

Veganer sollten einfach mal öfter die Fresse halten! So lange sie sich selbst wie die letzten Arschlöcher benehmen, sollten sie nicht mit einem erhobenen Zeigefinger andere Leute nerven. Ansonsten ist es mir völlig egal, wer was ißt oder was macht...
Veganer sind aber ganz, ganz sicher keine besseren Menschen! Im Gegenteil. Menschlich und ökologisch unterste Schublade, da nützt die viele Tierliebe auch nichts mehr.

P.S.: Denkt Euch zu jeder Verallgemeinerung ein "fast jeder" dazu. 3 von 1000 Veganern sind ganz OK...



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Dienstag, 28. Mai 2019

Endlich eine vernünftige, mobile Internetflatrate? *UPDATE*


In Sachen mobiles Internet ist Deutschland quasi ein Entwicklungsland. So ziemlich überall auf der Welt ist das mobile Internet schneller, günstiger und besser verfügbar.
Ich wohne in Bochum Mitte und habe dort kaum Handyempfang... O2 can do -.-
Wenn ich mal dann mal irgendwo Empfang habe, ist das Internet vergleichsweise langsam, bzw. der überteuerte Tarif gibt einfach nicht mehr her.

Üblich sind hierzulande Tarife mit ein paar Hundert Megabyte oder auch einigen Gigabyte. So 250 MB bis 2 GB ist wohl normal. Das reicht zum surfen, zum Mails checken und Whatsapp.
Will man aber unterwegs Musik streamen oder gar Filme streamen, sind die 2 GB schneller weg als man denkt! Selbst mit 10 GB komme ich nicht besonders weit.

Ich hatte jetzt eine Zeit lang von O2 den Tarif "Free S Flex 1 GB" für 25 Euro monatlich (inkl. SMS- und Telefon-Flatrate, monatlich kündbar). Das heißt 1 GB LTE High-Speed-Internet und danach wird das Internet auf 1 Mbit/s gedrosselt - das ist aber 15 mal schneller als die üblichen 64 kbit/s nach einer Drosselung!
Diese 64 kbit/s musste wohl schon jeder ertragen, der sein Traffic aufgebraucht hatte - damit kann man eigentlich gar nichts anfangen!
1 Mbit/s ist gar nicht mal so schlecht: auf dem Handy kann man normal surfen und Musikstreaming funktioniert auch. Sogar Videos auf YouTube lassen sich in 480p relativ gut abspielen! Aber das war es dann auch... Andere Streamingdienste wie zum Beispiel die von Amazon, Prosieben oder RTL, aber auch eingebettete Videos auf Webseiten oder Facebook lassen sich kaum bis gar nicht abspielen.
Surft man über ein Tablet oder Notebook, stoßen diese 1 Mbit/s bei aufwendig gestalteten Webseiten ebenfalls an ihre Grenzen, kleinere Downloads und Updates dauern sehr lange...

Ein Jahr lang habe ich diese echte 1 Mbit/s Flatrate benutzt, dann war ich nur noch genervt! Es musste eine Alternative her!
Die wohl beste mobile Internetflatrate kommt zur Zeit von der Telekom:
"MagentaMobil XL" nennt sie sich.
Eine echte LTE-Flatrate mit bis zu 500 Mbit/s ohne Drosselung! Allerdings für monatlich 80 Euro in einem 2 Jahre langen Vertrag...
Mit den 80 Euro hätte ich mich vielleicht noch anfreunden können, aber ich wollte mich nicht an einen 24 Monate langen Vertrag binden!
Also wieder zu O2 geschaut: die bieten den ähnlichen Tarif "Free Unlimited" für 60 Euro an und für 5 Euro Aufpreis gibt es den auch ohne langen Vertrag (monatlich kündbar).
Nachteil zur Telekom: Nur 225 statt 500 Mbit/s und die Netzabdeckung ist schlechter.

Ich entschied mich schließlich für den Tarif "O2 Free Unlimited Flex" für 65 Euro - ich konnte einfach gebührenfrei von meinem vorherigen Vertrag rüber wechseln.

Mein altes aber treues iPhone SE schafft rein von der Hardware her leider nur LTE mit maximal 50 Mbit/s und in der Praxis sind es sogar nur rund 40 Mbit/s...

Nachtrag 28.07.19: Ich habe mir inzwischen ein iPhone 8 
zugelegt und damit schaffe ich nun gut 60 bis 70 Mbit/s.

Allerdings ist man von der theoretischen Höchstgeschwindigkeit zeitweise eh weit entfernt: Je nach Uhrzeit und Standort schaffe ich 5 bis 30 Mbit/s!
Die Erklärung ist einfach: je mehr Handys an einem Standort funken, desto geringer wird die Geschwindigkeit. Am frühen Abend in der Bochumer Innenstadt sind eben viele Leute unterwegs und da schafft man gerade mal 5 bis 10 Mbit/s. Nachts im Industriegebiet sind dann auch mal bis zu 40 Mbit/s drin, aber da stößt mein altes iPhone eben an seine Grenze. Wie viel tatsächlich drin wären, kann ich daher nicht sagen.
40 MBit/s heißt aber, daß ich einen 9 GB großen Download (z.B. das Spiel "Team Fortress 2" bei Steam) in rund 30-35 Minuten schaffe. Das ist nicht übel!


Geschwindigkeiten im Vergleich (anklicken für größere Ansicht)

YouTube-Videos konnte ich vorher in 480p einigermaßen anschauen, jetzt laufen sie in 720p problemlos und flüssig!
RTL ging auf niedrigster Qualität fast gar nicht, das war eine Qual aus Pixeln und Hängern... jetzt läuft es auf mittlerer Qualität absolut super!
Es sind tatsächlich auch 1080p möglich, aber das brauche ich weder auf dem Tablet, noch auf dem Notebook. 720p sind da echt OK!
Downloads und Updates kann ich jetzt auch mal eben unterwegs machen und muß nicht auf das WLAN daheim warten. 


Fazit: 
1 Mbit/s ist heutzutage etwas zu knapp bemessen, vor allem bei Videos oder wenn man mit einem Tablet surft. Mit mindestens 5 Mbit/s flutscht das alles aber schon ganz ordentlich!
65 Euro sind viel Geld, vor allem wenn statt den versprochenen 225 Mbit/s nur 5-30 Mbit/s ankommen. Leider begrenzt mein altes iPhone SE die Geschwindigkeit generell auf maximal 40-50 Mbit/s.
Insgesamt bin ich jedoch zufrieden! Endlich kann ich unterwegs vernünftig surfen, ganz ohne Einschränkungen! Wichtig war mir, daß ich nicht an einen zweijährigenVertrag gebunden werde und das gibt es so nur bei O2.


*UPDATE 19.06.2019*
Ich bin zwischenzeitlich zu "Freenet FUNK" gewechselt, bin aber nach 20 Tagen wieder zurück zu O2! Die Gründe dazu könnt ihr HIER lesen.

Mein durchschnittlicher Datenverbrauch beträgt nun übrigens rund 150 GB pro Monat!