Samstag, 1. Juni 2019

(Die meisten) Veganer sind super nervige, ätzende Arschlöcher! *UPDATE*

Bevor losgeschrien wird, dass ich ja gar keine Ahnung habe: ich bin selbst Veganer. Ich kriege also sehr viel mit und spreche hier aus eigener Erfahrung. Und natürlich sind nicht alle Veganer so... aber verdammt viele!
Und nein, ich selbst bin auch kein Vorzeige-Veganer oder Hardcore-Öko - das habe ich auch nie von mir behauptet und ich belehre auch nicht dauernd andere. Aber ich praktiziere auch keine Doppelmoral, oder rede mein schlechtes Verhalten schön.

Vor über einem halben Jahr war ich selbst noch kein Veganer, aber ich habe sehr wenig Fleisch gegessen. Ich habe mich damals auch geweigert vegan zu werden, weil ich nicht "wie die" sein wollte. Denn woran denkt man als erstes, wenn man "Veganer" hört? Richtig: "Och neee, nerv mich nicht!" Und ja, genau so sind Veganer auch! Sie nerven absolut jeden!
Ich versuche möglichst so wenig Leuten wie möglich zu sagen, dass ich Veganer bin, weil das eben nur Probleme macht und die Leute direkt genervt sind. Auf der Arbeit haben ein paar Leute das zufällig mitbekommen und die erste Reaktion war ein Augenverdrehen - verständlich!
 
Ganz schlimm im Internet, wo die alle permanent mit einem erhobenen Finger unterwegs sind und den Fleischessern erzählen, wie dumm es doch ist Fleisch zu essen. Die erreichen damit nur das Gegenteil! Ich glaube niemand wurde jemals vegan, weil er zuvor von einem penetranten Veganer beleidigt wurde... ich auf jeden Fall nicht! Bei mir hatte es andere Gründe und ich habe mich für mich dafür entschieden. Und genau deswegen gehe ich anderen auch nicht auf den Sack. Ich bin jetzt seit über einem halben Jahr vegan und ich glaube ich habe noch nie einen Fleischesser irgendwie beeinflussen wollen, geschweigedenn beleidigt oder genervt! Meine Freundin ißt Fleisch und ich bin immer noch mit ihr zusammen und küsse sie sogar - das ist etwas, was viele Veganer nicht machen! Die beenden Freundschaften und Beziehungen, weil Fleisch ja angeblich soooo ekelhaft ist - aber hauptsache Ersatzprodukte essen, die genau so schmecken wie Fleich.

Seit ich vegan bin, bin ich verstärkt in veganen Gruppen bei Facebook und in veganen Kanälen bei Youtube unterwegs.
Veganer feiern in erster Linie sich selbst: sie halten sich für unglaublich überlegen, was sie auch ständig allen Leuten mitteilen müssen. Sie haben die einzig wahre und richtige Ernährungsform und alle anderen sind blöd. Und weil Veganer ja so unglaublich toll sind, dürfen sie sich andere Dinge erlauben: Zum Beispiel die Umwelt mit Flugreisen und dicken SUVs verpesten, extra viel Plastikmüll produzieren oder auch zu dem sonst so verhassten Nestle-Konzern greifen - denn man ist ja vegan, das gleicht das wieder aus.
Ganz einfach nein! Vegan spart man zwar etwas CO2 ein und schont die Umwelt und ist auch frei von Tierleid, aber wer dann mit dem Flugzeug fliegt, dem dicken SUV herumfährt und extra viel Plastikmüll prodzuziert, der ist unterm Strich einfach eine Umweltsau! Da kann man noch so vegan sein.
Natürlich gibt es dann Veganer die damit argumentieren, dass es ihnen nur um die Tiere geht, nicht um die Umwelt. Gut, das ist dann zumindest ehrlich und daran ist dann nichts auszusetzen! Aber dann sollen diese Leute nicht mit erhobenen Zeigefinger herumlaufen und anderen erzählen was sie alles falsch machen!

Ein prima Beispiel ist gerade der lächerliche Hype um den veganen "Beyond Meat Burger" - ein reichlich teures Fertigprodukt aus den USA. Das gibt es jetzt auch bei Lidl - zwei Burger-Patties für 4,99 Euro!
Die Veganer flippen komplett aus! Besonders schlimm in der Facebook-Gruppe "Vegan-Tipps für alle" (von der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt"). Die Veganer veranstalten riesige Hamstereinkäufe bei Lidl und posten dann auch noch stolz Fotos davon... so nach dem Motto "Ich habe 50 Packungen, mir egal, dass die anderen nichts mehr abbekommen" - sehr nett und sozial... Aber so kennt man Veganer. Und alle anderen Veganer feiern das ohne Ende (bis sie realisieren, dass sie deswegen keine mehr abbekommen)!

Quelle Facebook

Es gibt reichlich Leute, die sich 10, 20 oder gar 50 Packungen gekauft haben. Fragt man die, ob die Burger wirklich so gut schmecken, kommt häufig die Antwort "Keine Ahnung, hab die noch nicht probiert." Die Leute geben also tatsächlich bis zu 250 Euro für einen Haufen Fertigessen aus, von dem sie nichtmal wissen wie es schmeckt! Was für eine dreckige, gelenkte Konsumgesellschaft! Hauptsache kaufen!! KONSUM!!!

In der Gruppe "Bochum Vegan" wurde freundlich darum gebeten nicht alle Packungen weg zu kaufen... und da postet trotzdem jemand folgendes darunter:

Quelle Facebook

Ich zähle 16 Packungen! Wie unfassbar asozial ist das bitte? Besonders in dem Fall hier: "Bitte kauft nicht so viele aufeinmal, dass andere auch was davon haben." - "Nein,ich habe alle gekauft, so dass niemand anderes was davon hat!" 
Noch egoistischer geht es kaum... aber das ist ein recht typischer Veganer, denn genau das haben viele getan. Einer der Admins findet das alles sehr lustig und kann es gar nicht verstehen, dass man auch auf andere Rücksicht nehmen sollte. Ein typischer Veganer eben: "Scheiss auf alles und jeden, hauptsache ich bin gut versorgt!"  

Heute ist das Geheule auf der Facebook-Seite von Lidl groß: Massig Veganer beschweren sich, dass keine "Beyond Meat Burger" mehr vorrätig sind. Wer hat Schuld? Die paar Veganer, die sich den ganzen Einkaufswagen damit vollgepackt haben, oder Lidl, die nicht mit so vielen asozialen Egoisten gerechnet haben? Richtig: Lidl ist schuld!

Aber wehe man kommt denen dann damit, dass Fertigessen ungesund ist.
Meine Freundin hat mir einen super leckeren, veganen Burger gemacht:


Alles selbst gemacht (bis auf die Brötchen, die sind aus dem Müll containert): die Burger-Patties sind aus roten Linsen und Haferflocken, die Saucen, die Kartoffelspalten... alles selbst gemacht und die Zutaten sind hauptsächlich containert.
Das habe ich in der Gruppe "Vegan-Tipps für alle" gepostet und die Reaktionen waren eine Katastrophe: ich wurde beschimpft, beleidigt und gefragt, was ich denn gegen Fertigessen hätte...
Also mit anderen Worten: Veganes Fertigessen ist super gut, für selbstgemachtes Essen hat der hippe Veganer keine Zeit und ich soll das nicht schlechtreden (was ich nichtmal getan habe). Mit gesunden und nachhaltigen Essen haben Veganer einfach nichts am Hut.


Ich könnte eigentlich ewig weiter schreiben, aber ich fasse jetzt einfach mal kurz zusammen, was ich die letzten 6 Monate gelernt habe:

Umwelt verpesten ist OK - so lange man vegan ist.
Viel Plastikmüll ist OK - so lange man vegan ist. 
Produkte von Nestle sind OK - so lange man vegan ist.
Rechtradikale Politiker sind OK - so lange diese vegan sind. 
Unkontrollierter Konsum ist OK - so lange man vegan ist. 
Rücksichtslosigkeit/Egoismus ist OK - so lange man vegan ist. 
Lebensmittel wegwerfen ist OK - so lange man vegan ist. 

Veganer sollten einfach mal öfter die Fresse halten! So lange sie sich selbst wie die letzten Arschlöcher benehmen, sollten sie nicht mit einem erhobenen Zeigefinger andere Leute nerven. Ansonsten ist es mir völlig egal, wer was ißt oder was macht...
Veganer sind aber ganz, ganz sicher keine besseren Menschen! Im Gegenteil. Menschlich und ökologisch unterste Schublade, da nützt die viele Tierliebe auch nichts mehr.

P.S.: Denkt Euch zu jeder Verallgemeinerung ein "fast jeder" dazu. 3 von 1000 Veganern sind ganz OK...



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Kommentare:

GO VEGAN hat gesagt…

... auch ziemlich unhöflich ������

BirgerS hat gesagt…

Das beruht auf Gegenseitigkeit ;)