Dienstag, 17. April 2012

Tabakfreier Schnupftabak: Schnupfpulver Test Teil 1

Seit einigen Jahre rauche ich nicht mehr und seit dem nehme ich überhaupt keine tabakhaltigen Produkte mehr - also auch keinen Schnupftabak mehr.
Den Schupftabak gibts aber auch ohne Tabak: Das nennt sich dann "Schnupfpulver" oder auch "White Snuff". Diese basieren auf Milch- und Traubenzucker.

Vier davon möchte ich heute mal vorstellen:


Alle hier vorgestellten Schnupfpulver kosten rund 2 Euro pro 10 Gramm Dose/Flasche und gehören damit zu den günstigsten. Die teuersten mir bekannten Schnupfpulver kosten bis zu 5 Euro für 6 Gramm.

1) Pöschl Schneeberg
Das wohl bekannteste Schnupfpulver, da dieses in fast allen Tankstellen und Tabakläden angeboten wird. Da dies oft das einzige Schnupfpulver ist, welches angeboten wird, dachte ich Jahre lang, dies wäre tatsächlich das einzige auf dem Markt.
Schneeberg ist sehr mentholhaltig und extrem stark. Gut bei Erkältungen, aber schlecht für Anfänger. Der Genuss endet schnell schmerzhaft. Sehr abschreckend für Leute, die das zum ersten mal versuchen.

2) Tiger Snuff Powerful Cherry
Ein sehr mildes Schnupfpulver und daher ideal für Anfänger. Enthält im Gegensatz zu den meisten Schupfpulvern KEIN Menthol, aber dafür eine leichte aber deutlich schmeckbare Kirschnote und zusätzlich belebendes Guarana. Mein absoluter Favorit! Gibts auch in anderen Geschmacksrichtungen, die ich beim nächsten mal testen werde.

3) Bernard Naseweis
Schmeckt wie Schneeberg deutlich nach Menthol, ist aber wesentlich milder.

4) Butterfly White Snuff
Ist aus Polen importiert und soll angeblich ein Zitriusaroma haben und leicht Menthol haltig sein. Ich schmecke jedoch eher das Menthol heraus und viel weniger das Zitrusaroma.
Stärker als Naseweis, aber milder als Schneeberg.

Zu den Verpackungen:
Schneeberg ist in einem Glasfläschchen mit Schraubverschluß. Die anderen drei sind in Kunststoffdosen mit einem Schiebeverschluß, der mit dem Daumen zu bedienen ist. Theoretisch... Da das Schnupfpulver aber in den Schiebemechanismus gelangt und diesen so blockiert, sind diese so schwer zu öffnen, daß man dies mit einem Daumen gar nicht mehr hinbekommt. Stattdessen muß man den Schieber von oben mit Gewalt herunter drücken. Das macht die theoretisch einfache Handhabung in der Praxis sehr schwerfällig.
Ich habe mir daher spezielle Portionierer bestellt, die ich dann beim nächsten mal vorstellen werde.

Übrigens:
Während man sich von richtigen Schnupftabak früher oder später die Nase schnäuzen muß und dabei sehr unappetitliche, braune Flecken im Taschentuch hinterlässt, löst sich Schnupfpulver nahezu komplett in der Nase auf und hinterlässt keinerlei Spuren im Taschentuch.
Das macht die Sache etwas Gesellschaftsfähiger ;)

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