Montag, 3. Oktober 2011

Umweltplakette abbekommen

Der ganze Scheiß mit diesen "Feinstaubplaketten" ist ja eh so ne Sache für sich...
Ein anderes Thema ist die Plakette an sich: Ein kleiner Aufkleber für 5 Euro, der sich nicht mal rückstandslos entfernen lässt!
Klar muß der Aufkleber so konstruiert sein, daß man den nicht nach belieben ab und wieder dran machen kann - der Aufkleber muß ja beim entfernen auseinander fallen. Aber dieses Elendsspiel ist ja wohl nicht deren Ernst???


Der äußere, durchsichtige Ring lässt sich in 1 cm2 großen Stücken abfleddern und der innere, durchsichtige Teil inkl. Feld für das Kennzeichen ging in 4-5 Stücken ab. Hartnäckig, aber es klappt mehr oder weniger.
Was übrig bleibt ist das in meinem Fall gelbe Feld... Das lässt sich nur mühselig mit dem Fingernagel Millimeter für Millimeter abkratzen -.-

Ich hab es dann wie folgt gemacht:
1. Weil ich nicht wusste wie hartnäckig der Aufkleber ist, hab ich ihn so weit es geht mit dem Fingernagel abgeknibbelt. Einfacher wäre es wohl gegangen, wenn man den Aufkleber vorher mit nem Fön angewärmt hätte.
2. Hartnäckige Reste und fast den gesamten gelben Teil habe ich mit nem Messer abgekratzt - besser wäre eine Rasierklinge oder ein Ceranfeldkratzer (Vorsicht daß die Scheibe nicht zerkratzt!) - unterstützend das ganze mit etwas WD40 oder anderem Öl besprühen.
3. Anschließend kleinste Klebereste und Schmierflecken mit einem groben Tuch und Nagellackentferner abrubbeln.
4. Mit Fensterreinger nachwischen.
5. Neue Plakette drauf!

Dauer: Fast eine 3/4 Stunde!

Was denken sich die "Erfinder" dabei? Haben die überhaupt darüber nachgedacht? Paar Leute haben berichtet daß z.B. die österreichische Vignette sehr viel leichter zu entfernen ist. Haben die Österreicher vielleicht nicht die billigsten Müll genommen den man bekommen kann? Für 5 Euro kann man doch wenigstens etwas Qualität erwarten, oder?

So ein Dreck! Freu mich schon aufs nächste mal -.-